
Camping und Surfen in Portugal: Hier findet ihr die perfekte Welle
Aktualisiert am: 13.02.2026
Lesedauer: 4 Minuten
Ganzjährige Top-Wellenbedingungen, wunderschöne Landschaften und ein entspannter Beach-Lifestyle locken Surf-Fans aus der ganzen Welt nach Portugal. Wir zeigen euch, an welchen Orten ihr Camping mit Surfen in Portugal verbinden könnt und stellen euch die drei angesagtesten Surf-Hotspots vor - Wellen-Garantie inklusive!
Generell ist die portugiesische Westküste ein einziger großer Surfspot: Zwischen Porto im Norden und Sagres im Süden findet sich in fast jeder der malerischen Buchten eine surfbare Welle. Viele der Surfing Spots in Portugal könnt ihr bequem mit dem Camper anfahren - rauf auf den Parkplatz, Bedingungen checken, Surfboard wachsen und ab zum Surfen.
1. Peniche: Camping und Surfen auf der perfekten Welle

Peniche ist ein Pflichtstopp auf einem Camping-Trip durch Portugal. Spätestens seit die Weltmeisterschafts-Tour hier alljährlich einen Stopp macht, gilt das einst beschauliche Fischerdorf als absolutes Traumziel für Surfer*innen.
Rund um Peniche gibt es viele Surfspots: Der beste und bekannteste heißt „Supertubos“ - die „Super-Röhre“ formt schnelle und hohle Tunnel, durch die Surfer*innen in Richtung Strand rasen, um anschließend als glückliche Menschen ausgespuckt zu werden. Bei guten Bedingungen ist die Welle so perfekt geformt, das sie fast schon wie ein Kunstwerk aussieht. Geparkt wird kostenlos direkt am Strand und entlang der Zugangsstraße. Wenn ihr nah am Surfing Spot parken möchtet, dann solltet ihr bei guten Wellen schon früh da sein.
Natürlich müsst ihr nicht unbedingt aufs Bord, sondern könnt euch das Spektakel auch gemütlich von der Sonnenterrasse der Strandbar aus ansehen oder am endlos langen Praia dos Supertubos einen Spaziergang machen.
Nach der ausgiebigen Surf-Session lohnt sich eine kurze Fahrt zum Hafen, denn dort gibt es in der Xaxra Beach Bar leckere Tapas und kalte Getränke inklusive atemberaubenden Sonnenuntergang.
2. Ericeira: Europas einziges World Surf Reservat

Manche Einheimische bezeichnen Ericeira als schönsten Vorort Lissabon - das kleine Städtchen ist von der Hauptstadt aus in einer knappen halben Stunde mit dem Camper erreichbar.
An den schönen Stränden rund um Ericeira gibt es auf einem Küstenabschnitt von etwa 10 Kilometern viele verschiedene Weltklasse-Surfspots, Ribeirha d'Illhas ist aber die Welle, die für alle Surflevel geeignet ist. Die langsame Riffwelle ist an kleineren Tagen für Surf-Anfänger*innen der perfekte Spielplatz. Sobald die Wellen größer und kräftiger werden, können sich geübte Surfer*innen bei einem Wellenritt von bis zu 300 Metern austoben.
Vom Parkplatz am Aussichtspunkt direkt überhalb der Bucht könnt ihr die Bedingungen checken, von dort geht es über eine Holztreppe direkt ins Lineup. Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch direkt am Strand parken und vor oder nach der Surf-Session den Beach-Lifestyle in der kleinen Bar Surf Restaurant & Bar zelebrieren.
Ericeira ist übrigens das erste und bisher einzige europäische World Surf Reservat. Im Rahmen von verschiedenen, staatlich unterstützten Projekten wird hier ein besonderes Augenmerk auf den Schutz der Meere und Küste gelegt. Im Stadtzentrum von Ericeira befindet sich eine spezielle Ausstellung im ersten Stock der Touristen-Information. Hier könnt ihr interaktiv die Region und ihre Surfing Spots erkunden.
3. Nazaré: die höchsten Wellen der Welt

Die Wellen an der Praia Norte sind nicht für alle Surfer*innen geeignet, aber die Fahrt nach Nazaré lohnt sich definitiv für alle Wellen-Fans. Wenn die richtigen Bedingungen zusammenkommen (etwa drei- bis fünfmal im Jahr), brechen im Küstenort südlich von Peniche die höchsten Wellen der Welt.
Im November 2011 surfte der Amerikaner Garrett McNamarra hier eine 27-Meter-Welle und landete damit im Guinness-Buch der Rekorde - ein bisher ungebrochener Rekord im Wellenreiten.
Von Lissabon erreicht ihr den Surfing Spot in Portugal in knapp 90 Minuten, wenn ihr von Peniche anreist, solltet ihr 45 Minuten einplanen. Geparkt wird überall, wo es an der Zufahrtsstraße zum Farol de Nazare möglich ist. Es gilt: Wer früher anreist, parkt näher am beliebten Spot.
An kleineren Tagen können sich auch „normale“ Surfer*innen am Praia de Norte in die Wellen wagen. Sobald aber die atlantischen Winterstürme riesige Berge aus Wasser in Richtung portugiesische Küste schicken, ist die Zeit der Profis gekommen. Dann habt man den besten Blick vom alten Leuchtturm oben auf der Klippe aus, denn der dient als perfekte Tribüne. Die Felsen vibrieren durch den Einschlag der Wellen auf die Klippen, durch die Luft wabert die Gischt des tosenden Atlantiks und das Gehirn versucht zu verarbeiten, was die Augen draußen auf dem Meer sehen. Gänsehaut garantiert!
Camping und Surfen in Portugal: Hier findet ihr den passenden Mietcamper
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Selbst die Kastenwagen von unseren Partnern sind so kompakt, dass ein Surfbrett problemlos in den Innenraum des Fahrzeuges passt. In größeren Wohnmobilen gibt es sogar eine Heckgarage, wo ihr Surfbretter oder SUPs problemlos unterbringen könnt.

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