Namibia-Reiseroute für 3 Wochen: Dieser Camper-Trip verbindet alle Highlights

Namibia-Reiseroute für 3 Wochen: Dieser Camper-Trip verbindet alle Highlights

Aktualisiert am: 12.02.2026

Lesedauer: 6 Minuten

Es ist gar nicht einmal so einfach, die perfekte Namibia-Reiseroute für 3 Wochen zusammenzustellen. Es gibt einfach so viel zu sehen! Wir haben es trotzdem versucht und für euch eine Rundreise ab Windhoek mit dem Camper zusammengestellt - natürlich mit Highlights, Camping-Tipps und einer guten Machbarkeit.

Unsere Namibia-Reiseroute für 3 Wochen

Route

Start/Ziel: Windhoek, circa 2050 km

Sun Icon

Beste Reisezeit: Juni bis Oktober (Trockenzeit)

1. Windhoek: Start der Namibia-Rundreise

Am liebsten würden wir direkt unseren Mietcamper abholen und uns in die Wildnis Namibia stürzen. Aber erst einmal nehmen wir uns Zeit, um die lebendige Hauptstadt kennenzulernen. Windhoek begrüßt uns mit…einem deutschen Wahrzeichen?! Die Christuskirche steht mitten im historischen Zentrum und wurde 1907 als Friedensdenkmal erbaut, um das Ende der Kämpfe zwischen den deutschen Kolonialherren und der namibischen Bevölkerung zu symbolisieren.

Die dicken Fort-Mauern der Alten Fest erzählen noch heute von vergangenen Zeiten, während im benachbarten Tintenpalast das Parlament tagt. Seine prächtigen Gärten bilden die grüne Lunge von Windhoek und eignen sich wunderbar für eine Verschnaufpause.

Bäume

Camping-Tipp: Monteiro Self Catering and Camping, ca. 8 Euro/Nacht

Unser Mietcamper für die Namibia-Rundreise

  • In Namibia gibt es viele Vermieter, die Allrad-Camper mit Dachzelt vermieten. Das ist unserer Meinung nach für eure Namibia-Reiseroute für 3 Wochen die beste Wahl. Schließlich geht es nicht nur über asphaltiere Straßen, sondern auch durch Wüstengegenden und Nationalparks.

  • Auf CamperDays könnt ihr Mietwohnmobile von verschiedenen Vermietern vergleichen und findet so für euren Reisezeitraum das beste Angebot. Mietstationen befinden sich in Windhoek; Wohnmobile gibt es je nach Saison schon ab 102 Euro pro Tag.

  • Informiert euch beim Vermieter vor Ort unbedingt über Straßen und Gebiete, die ihr nicht befahren dürft. Einige Straßen in Safari- und Nationalparks sind nämlich unter Umständen nicht im Versicherungsschutz inbegriffen.

2. Sossusvlei

Rote Sanddünen und Camper in Namibia

Die feuerroten Sanddünen in der Namib-Wüste sehen wie gemalt aus. Mit einer Höhe von bis zu 300 Metern gehören die leuchtenden Naturwunder zu den höchsten Dünen der Welt und bilden einen beeindruckenden Kontrast zu den beigen Farben der salzverkrusteten Lehmsenke des Sossusvlei.

Wir kämpfen uns durch den Sand nach oben und werden mit einem fantastischen Blick auf die Weiten der Wüste belohnt. In der Ferne sehen wir sogar Oryx-Antilopen und Springböcke. Besonders schön wird es hier in den Abendstunden, wenn die Sonne über der Wüste untergeht.

Bäume

Camping-Tipp: Am Rande des Nationalparks campen wir auf der Sestiem Campsite (ca. 29 Euro) bei sternenklarer Nacht unter uralten Kameldorn-Bäumen während der Sand durch die Halme raschelt.

3. Solitaire

Autowrack in Solitaire in der Wüste von Namibia

Mit Blick auf die Dünenkette und weichem Sand unter den Füßen startet es sich traumhaft in den Tag. Knapp eine Fahrstunde von Sossusvlei entfernt, versprüht das Dörfchen Solitaire mit alten Autowracks den morbiden Charme einer Geisterstadt mitten in der Wüste.

Schnell stellt sich aber heraus, dass es sich bei der Siedlung um den perfekten Ort handelt, um sich noch einmal mit Vorräten einzudecken und den Camper aufzutanken, bevor es wieder zurück auf menschenleere Straßen geht. Kaum zu glauben: In der Bäckerei des Wüstendorfes gibt es himmlisch leckeren Apfelkuchen.

Bäume

Camping-Tipp: Ababis Guest Farm, ca 12 Euro/Nacht

4. Swakopmund

Bunte Häuserzeile in Swakopmund in Namibia

Während rund um Solitaire karges und staubtrockenes Land an den Fenstern des Campers vorbeigerauscht ist, lockt Swakopmund mit grünen Palmen und langen Stränden. In der bildhübschen Küstenstadt am Atlantik haben knapp fünf Prozent der Einheimischen deutsche Wurzeln - also nicht wundern, wenn ihr hier mit einem freundlichen „Guten Tag“ begrüßt werdet.

Swakopmund ist übrigens ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge: Am Kreuzkap im Norden aalen sich Robben in der Sonne, im Süden könnt ihr zu den goldgelben Dünen aufbrechen.

Bäume

Camping-Tipp: Sophia Dale Base Camp, ca. 8 Euro/Nacht

5. Spitzkoppe

Camper in der namibischen Wüste vor roten Bergen

Eines der meistfotografierten Motive Namibias erhebt sich über der Halbwüste etwa 120 Kilometer von Swakopmund entfernt. Schon bei der Anfahrt sieht man den 1728 Meter großen Koloss aus Granit in der Ferne aufblicken, der auch gerne mal als Matterhorn Namibias bezeichnet wird. Wir lassen den Camper stehen und wandern rund um den Koloss aus Granit.

Auch hier ist es abends wieder besonders magisch: Die Sonnenuntergänge zwischen den orangeroten Sandsteinfelsen und bogenförmigen Felsformationen sind ein Traum.

Bäume

Camping-Tipp: Spitzkoppe Campsites, ca. 11 Euro/Nacht

6. Damaraland

Mann campt mit Wohnmobil in Namibia

Langsam tastet sich das Morgenlicht in das Tal vor, immer wieder huschen Eidechsen umher. Es ist Zeit, weiter in den Norden des Damaralandes zu fahren, wo ein ganz besonderes Naturwunder auf uns wartet. Über 150 Millionen Jahre alt sind die Basaltsäulen, die wegen ihrer Anordnung offiziell unter dem Namen Orgelpfeifen bekannt sind. Nicht weniger beeindruckend ist der verbrannte Berg, der seine rotbraunen und violetten Farben durch die Hitze und jahrhundertelangen Regenfälle bekommen hat.

Aber auch das Volk der Khoi-San, das älteste Volk der Welt, hat hier im Damaraland seine Spuren hinterlassen. Die uralten Felszeichnungen bei Twyfelfontain werden auf 10.000 Jahre geschätzt. Vor dem UNESCO-Weltkulturerbe, bekommt man (trotz der Hitze) unweigerlich ein bisschen Gänsehaut.

Bäume

Camping-Tipp: Twyfelfontain Tented Camp & Campsites, ca. 9 Euro/Nacht

7. Etosha National Park

Elefanten an einem Wasserloch im Etosha-Nationalpark, Namibia

In keiner anderen Region Namibias ist die Chance auf eine Begegnung mit den Big 5 wahrscheinlicher als in Etosha, einer riesigen Salzpfanne, die sogar aus dem Weltall zu sehen ist. Hier dürft ihr mit dem Mietcamper selbst auf Safari gehen und müsst nicht unbedingt eine geführte Tour buchen.

An den Wasserlöchern des Nationalparks tummeln sich Elefanten neben schwarzen Nashörnern, immer wieder lassen sich Flamingos zwischen den großen Tieren nieder. Und sogar Löwen bekommen wir nach einer Weile zu Gesicht.

Bäume

Camping-Tipp: Oukakejo Camp, circa 20 Euro/Nacht

8. Tsumeb

Die nächste Etappe unserer Namibia-Rundreise führt nach Tsumeb, die auch liebevoll als Gartenstadt bezeichnet wird. Die hübsche grüne Bergbaustadt liegt inmitten des fruchtbaren, vom Ackerbau geprägten Teil Namibias.

Lesetipp: Namibia ist die perfekte Destination für Outdoor- und Safari-Fans. Hier sind die zwei schönsten Routen in dem südafrikanischen Land.
Jetzt reinlesen

Das örtliche Museum lohnt sich, denn hier gibt es eine kleine, aber sehr interessante Ausstellung über die koloniale Vergangenheit des Städtchens und die vielen Minen in der Region. Wieder draußen angekommen, leuchten die Blüten der Jacaranda-Bäume in einem strahlenden Lila.

Bäume

Camping-Tipp: Uris Safari Lodge, circa 10 Euro/Nacht

9. Waterberg Plateau Park

Waterberg Plateau Park in Namibia

Bevor es zurück nach Windhoek geht, zeigt sich Namibia noch einmal von seiner schönsten Seite. Im Waterberg Plateau Park ruht der 200 Meter große und 50 Kilometer lange Tafelberg über einem der artenreichsten Floragebiete Südafrikas. Der 40.500 Hektar große Park ist von zahlreichen Wanderwegen durchzogen, von denen einer aufregender ist als der andere.

Afrikanische Büffel, Geparden und Leoparden streifen durch das Dickicht und beäugen uns neugierig. Und plötzlich ist es wieder da, dieses Gefühl zwischen Ehrfurcht und Bewunderung. Beim Verlassen des Parks blickt man automatisch noch einmal zurück auf das Waterberg Plateau und verabschiedet sich still von der Wildnis Namibias.

Bäume

Camping-Tipp: Waterberg Plateau Campsite, ca. 15 Euro/Nacht

Fazit: Namibia Reiseroute für 3 Wochen

Unsere Namibia-Reiseroute neigt sich nach knapp 3 Wochen dem Ende zu. Wir geben unseren Mietcamper wieder an der Station zurück und planen etwas Puffer ein. Dann geht es zurück zum Flughafen.

Unser Fazit: 3 Wochen sind wirklich optimal, um Namibias Highlights zu entdecken. Ausgestattet mit Mietcamper und Dachzelt seid ihr so flexibel unterwegs, dass ihr die Reiseroute immer wieder anpassen könnt.

FAQ – die wichtigsten Fragen und Antworten

thanks for readingDanke für's lesen!

Habt ihr Feedback zum Artikel, Fragen zur Wohnmobil-Buchung oder seid ihr auf der Suche nach Tipps? Dann könnt ihr uns gerne hier schreiben. Wir melden uns so schnell wie möglich bei euch zurück.

Sichert euch 50 € Rabatt mit unserem Newsletter

Den 50 € Gutscheincode schicken wir euch direkt nach der Mailbestätigung zu.

Mit Klick auf "Jetzt anmelden" bestätigt ihr die Newsletterbedingungen und Datenschutzbestimmungen. Ihr erhaltet den Newsletter kostenlos und unverbindlich. Ihr könnt euch jederzeit über den Link am Ende jedes Newsletters abmelden. Nach Eingabe eurer E-Mail-Adresse erhaltet ihr einen Bestätigungslink. Den Rabatt-Gutscheincode erhaltet ihr in einer zweiten Mail nach Klicken des Bestätigungslinks.

  • Sichert euch 50 € Willkommensrabatt und mehr exklusive Gutscheine.

  • Erfahrt vor allen anderen von Gewinnspielen und Aktionen.

  • Erhaltet brandneue Angebote und Reise-Tipps für euren Urlaub

newsletter-camper-img
Folgt uns auf Social Media

auf Instagram