Wohnmobil-Abholung: So läuft der Start in euren Roadtrip!

Wohnmobil-Abholung: So läuft der Start in euren Roadtrip!

Aktualisiert am: 22.05.2026

Lesedauer: 3 Minuten

Endlich geht’s los: Der Roadtrip steht vor der Tür und ihr könnt es kaum erwarten, den Schlüssel für euer Zuhause auf Rädern in den Händen zu halten. Aber wie läuft so eine Wohnmobil-Abholung eigentlich genau ab? Welche Unterlagen müsst ihr parat haben und wie funktioniert das mit der Einweisung? Wir nehmen euch an die Hand und zeigen euch Schritt für Schritt, was euch an der Mietstation erwartet.

1. Die Bürokratie zuerst: Diese Dokumente braucht ihr

Bevor ihr euch voller Vorfreude in die gemütlichen Polster eures Campers werfen könnt, steht ein kurzer Zwischenstopp im Büro der Mietstation an. Damit der Papierkram blitzschnell erledigt ist, solltet ihr folgende Dinge griffbereit haben:

  • gültige Ausweisdokumente: Personalausweis oder – falls es außerhalb Europas geht – euer Reisepass.

  • Wohnmobil-Voucher: Den habt ihr ganz entspannt per E-Mail von uns bekommen.

  • Führerschein: Für Fernreisen (z. B. USA oder Australien) packt bitte auch den internationalen Führerschein ein.

  • Kreditkarte oder Kautionsalternative: Normalerweise wird die Kaution über eine international anerkannte Kreditkarte blockiert. Achtet darauf, dass euer Kreditrahmen für die Summe ausreicht!

Wichtig für die Kaution: Es gibt ein paar Ausnahmen vom klassischen Kreditkarten-Zwang. An den deutschen Stationen von McRent und DRM könnt ihr die Kaution ganz unkompliziert auch mit eurer deutschen EC-Karte (Girocard) hinterlegen.

Reist ihr mit einem unserer WoMo+ Angebote? Dann aufgepasst: Bei vielen dieser Tarife könnt (bzw. müsst) ihr die Kaution sogar schon vorab ganz bequem von zu Hause aus überweisen. Checkt dazu einfach kurz eure Mietbedingungen.

Oft gefragt: Kann ich mein Wohnmobil auch am Flughafen abholen?

Direkt aus dem Flieger steigen, die Koffer ins Wohnmobil werfen und losdüsen? Das klingt zwar traumhaft, funktioniert in der Praxis aber leider fast nie. Mietstationen von Campern gibt es - anders als beim Mietwagen - nicht direkt am Flughafenterminal, sondern aus Platzgründen oft in Gewerbegebieten.

Die gute Nachricht: Viele Vermieter lassen euch nicht im Regen stehen und bieten einen praktischen Shuttle-Transfer an, der euch direkt vom Flughafen abholt und sicher zur Mietstation bringt!

2. Fragen über Fragen: die Einweisung

Nachdem der Papierkram erledigt ist, geht es endlich raus auf den Parkplatz zu eurem Camper! Im Gegensatz zum normalen Mietwagen solltet ihr für die Wohnmobil-Abholung deutlich mehr Zeit einplanen (rechnet locker mit einer Stunde). Schließlich ist so ein Camper quasi ein rollendes Mini-Haus und ein bisschen erklärungsbedürftiger als ein VW Golf.

Aber keine Sorge, das Team vor Ort gibt euch eine ausführliche Einweisung. Euch wird genau gezeigt, wie ihr:

  • den Strom auf dem Campingplatz anschließt,

  • den Frischwassertank auffüllt (und das Abwasser wieder loswerdet),

  • die Gasflaschen bedient,

  • das Hub-Bett ausklappt und die Küche nutzt.

Unser Tipp: Schaltet das Gehirn nicht auf Durchzug und stellt lieber eine Frage zu viel als zu wenig. Wenn ihr später mitten in der Natur steht, wollt ihr schließlich wissen, wie die Heizung anspringt! Falls doch mal was in Vergessenheit gerät: In der Infomappe im Fahrzeug steht alles Wichtige noch einmal drin – inklusive Notfallnummern.

Nutzt außerdem die Chance für eine kleine Probefahrt auf dem Gelände. Gerade wenn man das erste Mal am Steuer eines so großen Gefährts sitzt, gibt das eine ordentliche Portion Extra-Sicherheit.

3. Übergabeprotokoll: Augen auf beim Camper-Verleih

Wohnmobil-Schlüssel

Bevor ihr den Motor startet, geht es ans Übergabeprotokoll. Hier werden alle bereits vorhandenen Kratzer, Macken oder der Tankstand schriftlich festgehalten. Schaut hier wirklich ganz genau hin, damit euch bei der Rückgabe nichts angekreidet wird, was ihr gar nicht verbrochen habt.

Checkt vor allem diese Punkte:

  • Scheiben: Gibt es Steinschläge oder Risse?

  • Reifen & Felgen: Sind sie in gutem Zustand? (Schäden hieran sind oft nicht über die Basisversicherung abgedeckt).

  • Lack & Karosserie: Seht ihr irgendwo Dellen oder Schrammen?

  • Sauberkeit: Ist der Camper innen wie außen ordentlich geputzt? Wenn nicht, direkt reklamieren.

  • Anzeigen: Stimmen Tank- und Kilometerstand mit dem Protokoll überein?

4. Alle Extras an Board?

Zum Schluss werft ihr noch einen Blick auf eure gebuchten Extras. Sind die Campingstühle, der Campingtisch und die Bettwäsche vollzählig an Bord? Wenn alles passt, müsst ihr nur noch das Protokoll unterschreiben, das Navi füttern und den Schlüssel umdrehen.

Der Roadtrip eures Lebens kann beginnen. Gute Fahrt und einen fantastischen Urlaub!

thanks for readingDanke für's Lesen!

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