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Jucy EV: Jetzt Elektro-Camper über CamperDays buchen!

von Julia
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Spannende Neuigkeiten aus dem Hause Jucy: Der Wohnmobil-Anbieter hat Elektro-Camper für Neuseeland in seine Flotte mit aufgenommen, die ihr von nun an direkt über unsere Website buchen könnt. Aber wie weit kommt man mit so einem Elektro-Wohnmobil eigentlich? Und wie funktioniert das mit dem Aufladen? Wir beantworten alle Fragen rund um den E-Camper.

Inhaltsverzeichnis
1. Wie ist der Camper ausgestattet?
2. Welchen Führerschein brauche ich?
3. Fährt sich ein Elektro-Wohnmobil anders?
4. Wie lange halten die Akkus durch?
5. Wo finde ich Aufladestationen?
6. Wie tanke ich mit Steckdose?
7. Wie lange dauert das Aufladen?
8. Was kostet eine Ladung Strom?
9. Wie plane ich den Trip mit dem E-Camper?

1. Wie ist der Jucy E-Camper ausgestattet?

Der Jucy E-Camper ist als Van für zwei Personen gedacht und verfügt praktischerweise über einen WLAN-Router. So seid ihr unterwegs immer mobil und könnt nach Ladestationen Ausschau halten. Darüber hinaus versteckt sich in dem wendigen Fahrzeug eine kleine ausklappbare Küche mit Induktionsplatten, eine Heizdecke für kalte Nächte sowie USB-Ports. Auf dem Dach eures Elektro-Campers sind Solarplatten installiert, die während der Fahrt eure Batterien mit Strom versorgen. 

Symbol Info & Fakten Abholung eures E-Campers
Bisher könnt ihr die Elektro-Camper von Jucy nur ab Auckland (Flughafen) auf der Nordinsel buchen. An der Anmietstation wird euch ein Team dabei helfen, das Fahrzeug kennenzulernen und ihr könnt eventuelle Fragen loswerden. Grundsätzlich könnt ihr euch mit Fragen rund um die E-Camper in Neuseeland auch an unsere Wohnmobil-Experten unter der 0221-56797-706 wenden. 

2. Was für einen Führerschein brauche ich für E-Fahrzeuge?

Diese Frage können wir kurz und schmerzlos beantworten: Es gibt keinen separaten Führerschein für Elektro-Fahrzeuge. Wenn ihr einen gültigen Führerschein der Klasse B besitzt, dürft ihr also ein Elektro-Auto – und somit auch ein Elektro-Wohnmobil – steuern. Eine Ausnahme würden Wohnmobile darstellen, die über 3,5 Tonnen wiegen, was aber bei den kompakten Campern von Jucy nicht der Fall ist. 

3. Fährt sich ein Elektronik-Wohnmobil anders als herkömmliche Fahrzeuge?

Bei eurer ersten Jungfernfahrt mit einem Elektro-Wohnmobil wird euch sofort auffallen, dass ihr deutlich leiser unterwegs seid als mit einem Camper mit Verbrennungsmotor. Und etwas flotter: Die Camper von Jucy tragen das Kürzel HTP (High Torque Power), was übersetzt soviel wie „hoher Drehmoment“ bedeutet. Was heißt das für euch? Die Elektromotoren sorgen dafür, dass der E-Camper beim Anfahren kraftvoller beschleunigt als ihr es vielleicht kennt. Keine Sorge: Ihr werdet euch sehr schnell daran gewöhnen. 

4. Wie viele Kilometer halten die Akkus durch?

Etwa 180 bis 200 Kilometer weit kommt der Elektro-Camper von Jucy, wenn er voll aufgetankt ist. Die genaue Reichweite hängt aber auch immer davon ab, wie schwer das Fahrzeug beladen ist, wie schnell ihr unterwegs seid und ob ihr nebenbei die Klimaanlage, Heizung oder Stereoanlage laufen habt. Bei voller Beladung solltet ihr zum Beispiel nach etwa 150 Kilometer einen Stopp zum Aufladen einlegen, dann geht ihr auf Nummer sicher. 

Unser Tipp: Das Elektro-Wohnmobil nicht zu schwer beladen und auf Autobahnen am besten nicht schneller als 90 bis 100 km/h fahren, um die Reichweite zu erhöhen – so sieht man ohnehin mehr von der wunderschönen neuseeländischen Landschaft. 

5. Wo finde ich Aufladestationen in Neuseeland?

Das neuseeländische Netzwerk ChargeNet.nz hat landesweite Ladestationen auf der Süd- und Nordinsel installiert, die in der Regel nicht weiter voneinander entfernt liegen als eineinhalb bis zwei Stunden. Diese findet ihr zum Beispiel an Tankstellen, Shops oder Supermärkten. Zusätzlich erweitert Jucy seine Mietstationen und Snooze-Hotels um Auflademöglichkeiten. Und auch auf vielen Campingplätzen könnt ihr nicht nur euren eigenen Akku, sondern auch den von eurem Camper über Nacht aufladen, um morgens fit wieder loszufahren. Übrigens: Sogar einige Einheimische bieten private Ladestationen an – eine perfekte Möglichkeit, um die Neuseeländer kennenzulernen. 

6. Wie tankt man mit Steckdose?

Grundsätzlich ähnelt das Aufladen eures E-Campers an einer öffentlichen Ladestation dem Tanken an einer Zapfsäule: an die Ladesäule fahren, aufladen, weiterfahren. Ziemlich einfach eigentlich. Der einzige Unterschied: Im Gegensatz zu den herkömmlichen Tankstellen greift ihr nicht zum Zapfhahn, sondern bringt euer eigenes Aufladekabel mit Stecker mit. Bei eurem E-Mobil von Jucy gehört ein 240-Volt-Kabel zur Grundausstattung dazu, das an den ganz normalen Landstrom auf dem Campingplatz angeschlossen werden kann, aber auch kompatibel mit diversen öffentlichen Ladestationen in Neuseeland ist. Nachdem ihr das Kabel in die Stromzuführung am Camper sowie in die Steckdose eingestöpselt habt, könnt ihr einen Prozentwert auswählen und das Aufladen starten. Wenn der Akku zu eurer gewünschten Prozentzahl aufgeladen wurde, könnt ihr das Kabel wieder ausstöpseln und den Vorgang beenden.

Um die öffentlichen Stationen nutzen zu können, benötigt ihr in der Regel eine Ladekarte, auch RFID-Karte genannt. Diese erhaltet ihr bei der Abholung eures E-Campers gemeinsam mit dem Schlüssel. Die mit einem Chip ausgestattete Karte ist nicht nur für die Freischaltung der Ladesäulen, sondern auch für die Zahlung gedacht. An den öffentlichen Ladestationen von ChargeNet.nz könnt ihr nämlich weder bar noch direkt mit Kreditkarte bezahlen. Stattdessen wird das Geld von eurer hinterlegten Kreditkarte, die Ihr auch für die Wohnmobil-Buchung genutzt habt, abgebucht.

7. Wie lange dauert das Aufladen?

Elektro-Neulinge müssen sich darauf einstellen, dass das Aufladen etwas länger dauert als das Tanken an der klassischen Tankstelle. An den Fast Charging Stations ist das Elektro-Wohnmobil in 45 bis 70 Minuten etwa zu 80 Prozent aufgeladen. Warum nur 80 Prozent? Die letzten 20 Prozent würden zu viel zusätzliche Aufladezeit in Anspruch nehmen. Deutlich langsamer voran geht es an den Slow Charging Stations, mit denen die meisten Campingplätze ausgestattet sind. Hier dauert das Aufladen rund sechs bis sieben Stunden (was aber unproblematisch ist, wenn ihr dort ohnehin die Nacht verbringt). Am längsten dauert die volle Aufladung bei Anschluss an den Landstrom mit knapp zehn Stunden

Symbol Info & Fakten App-Tipp
Es gibt eine praktische App von ChargeNet.nz, auf der ihr auch jederzeit den Akkustand checken könnt. Ihr müsst also nicht die ganze Zeit neben eurem Elektro-Wohnmobil stehen bleiben, sondern könnt währenddessen einen kleinen Spaziergang unternehmen oder in einem Geschäft eure Vorräte aufstocken.

8. Was kostet eine Ladung Strom?

Mit einem Elektro-Wohnmobil fährt es sich nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch deutlich günstiger als mit Benzin. An den schnellen Ladestationen werden für ein Kilowatt pro Stunde umgerechnet knapp 14 Cent fällig, hinzu kommen nochmal 14 Cent für die minütliche Nutzung. Heißt: Wenn ihr euren E-Camper an einer solchen Station aufladet, werden 5 bis 10 Euro fällig – das entspricht etwa 15 Prozent eines Benzin- oder Diesel-Fahrzeuges. Auf den Campingplätzen ist das Auftanken meist kostenlos, da es sich um langsame Aufladestationen handelt. 

9. Wie plane ich meinen E-Camping Trip?

Wer mit einem Elektro-Wohnmobil unterwegs ist muss seinen Roadtrip unter Berücksichtigung der Ladestationen und der Reichweite des E-Campers planen. In eurer Freiheit schränkt euch das aber nicht ein – wie bereits erwähnt, ist die Infrastruktur für E-Autos und Elektro-Wohnmobile in Neuseeland bereits gut ausgebaut und soll in Zukunft noch optimiert werden. Mit einem „normalen“ Wohnmobil müsstest ihr schließlich auch Tankstopps einplanen.

Folgende Fragen solltet ihr euch vor eurer ersten Fahrt mit einem Elektro-Wohnmobil grundsätzlich stellen:

  • Wo werden Elektro-Camper verliehen?
  • Welche Gegenden haben eine gute Infrastruktur für E-Camper?
  • Wo sind potentielle Ladestationen?
  • Auf welchen Campingplätzen gibt es Ladesäulen?
  • Wie viele Kilometer sind mit einem Elektro-Wohnmobil pro Tag für mich machbar?

Um euch vor und während dem Roadtrip einen Überblick über die Ladestationen zu verschaffen, bieten sich die Websites und Apps von PlugShare und ChargeNet.nz an, auf deren interaktiven Karten alle Ladestationen inklusive Infos und Verfügbarkeiten vermerkt sind.

Auch sehr praktisch: Die New Zealand Travel Agency bietet auf ihrer Website einen Routenplaner an und berücksichtigt dabei die vorhandenen Ladestationen für Elektro-Wohnmobile. 

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Grün unterwegs in Neuseeland – Elektro-Wohnmobil bei CamperDays buchbar | Deutsches Caravaning Institut10. Oktober 2019 - 7:56

[…] Infos:  Zur Webseite E-Womo von CamperDays […]

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