1. Schnell erklärt: Was ist eine Einwegmiete?
Bei der Einwegmiete gebt ihr euren Mietcamper an einem anderen Ort zurück als an der Abholstation. In den meisten Fällen berechnen die Vermieter dann eine zusätzliche One-Way-Gebühr, um die Rückführungskosten zu decken. Schließlich muss der Camper nach der Rückgabe wieder an die ursprüngliche Station zurück.
One-Way-Strecken müsst ihr beim jeweiligen Vermieter immer anfragen. Außerdem muss der Vermieter die Einwegmiete bestätigen. Das Ganze ist für den Anbieter nämlich mit einem erhöhten logistischen Aufwand verbunden. Schließlich muss dieser zunächst sicherstellen, dass die Fahrzeuge am Abgabeort auch wieder vermietet werden können.
2. Wann lohnt sich eine One-Way-Strecke mit dem Camper?
Eine Einwegmiete lohnt sich dann, wenn ihr am Urlaubsort weite Entfernungen zurücklegen möchtet und keine Zeit habt, die Strecke zurückzufahren. Aus dem Grund sind One-Way Camper vor allem in flächenmäßig großen Ländern wie den USA, Kanada, Neuseeland oder Australien beliebt:
One-Way Strecke 1: Auckland – Christchurch in Neuseeland
Diese beliebte Route führt euch einmal von der neuseeländischen Nordinsel bis hinunter in den Süden. Warum ihr unbedingt beide Inseln kombinieren solltet? Im Norden lieben wir die Städte und Strände, im Süden ist die Natur mit Bergen, Wasserfällen und Regenwäldern besonders beeindruckend.
One-Way Strecke 2: Los Angeles – Las Vegas in den USA
Ihr wollt unbedingt einmal die Nationalparks im Westen der USA besuchen? Dann ist diese One-Way-Route perfekt für euch, denn ihr spart euch den Rückweg an die Westküste zurück und könnt stattdessen einfach von Las Vegas aus zurück fliegen.
Neben dieser Route gibt es auch noch andere beliebte USA One Ways mit dem Camper, zum Beispiel San Francisco – Las Vegas oder Seattle – Los Angeles. Am besten klickt ihr euch einfach mal durch die Angebote, um die beste Einwegmiete für euch zu finden.
3. One Way Camper mieten: Was kostet das?
Die Einweggebühr variiert je nach Land, Strecke, Saison und Vermieter. Auf viel befahrenen Strecken ist die Wohnmobil-Einwegmiete in der Regel günstiger als auf weniger beliebten Strecken. Die Höhe der Gebühr richtet sich häufig auch nach der Distanz, die ihr zurücklegt. Der Grund: Je weiter der Anmietort entfernt ist, desto höher sind die Kosten für die Rückführung des Wohnmobils. Viele Vermieter berechnen deshalb nach Kilometern.
Australien und Neuseeland:
Einweggebühren von unter 100 Euro sind möglichNordamerika:
je nach Strecke und Saison rund 200 bis 600 EuroEuropa:
Besonders kostenintensiv, bis zu 1.000 Euro für eine One-Way-Strecke
Die Einweggebühr wird bei CamperDays bei jedem Angebot mit aufgeführt und der Endpreis ist inklusive Einweggebühr. Wird keine Einweggebühr angezeigt, fallen für dieses Angebot keine Zusatzgebühren an.
4. Wie sichere ich mir eine besonders günstige Einwegmiete?
Je früher ihr euer Wohnmobil bucht, desto größer ist die Chance auf eine günstige Einwegmiete. Außerdem ist auf beliebten Strecken die Chance größer eine günstige Einwegmiete zu ergattern.
Haltet bei eurer Buchung außerdem Ausschau nach Sonderaktionen von Vermietern. Wenn ihr ein Wohnmobil über unser Vergleichsportal sucht, werden die Preise für die Einwegmiete immer in der Kostenübersicht aufgeführt. Specials bzw. Sonderaktionen, bei denen die Einweggebühr besonders günstig ist oder in seltenen Fällen sogar entfällt, haben wir für euch bereits in das Angebot eingepflegt.
Völlig kostenlos ist die Einwegmiete nur in seltenen Fällen. Kostenfrei können die Einwegmieten zum Beispiel auf Strecken sein, die normalerweise Rückführungsstrecken sind, heißt: wenn die Mehrzahl der Wohnmobilfahrer die Strecke in die entgegengesetzte Richtung fährt.







