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Wenn Sie Ihr Wohnmobil nicht an der Station abgeben, an der Sie es abgeholt haben, spricht man von einer Einwegmiete. Bei vielen Vermietern ist dies nur gegen eine sogenannte One-Way-Gebühr möglich. Erfahren Sie hier, welche Kosten Sie erwarten, was man bei One-Way-Strecken beachten muss und wann sich eine Einwegmiete lohnt.

Wenn Sie über CamperDays ein Wohnmobil für den Urlaub suchen, können Sie im ersten Schritt angeben, ob die Rückgabe des Fahrzeuges an einem anderen Ort stattfinden soll. Gerade bei weiten Strecken in großen Ländern kann sich solch eine Einwegmiete lohnen.

Was bedeutet Wohnmobil-Einwegmiete?

Eine Einwegmiete liegt immer dann vor, wenn Sie Ihr Wohnmobil in einer Stadt abholen und in einer anderen Stadt zurückgeben. Im Gegensatz zu einer Rundreise stimmen Abhol- und Rückgabeort also nicht überein. In den meisten Fällen berechnen die Vermieter dann eine zusätzliche One-Way-Gebühr, um die Rückführungskosten zu decken. Schließlich muss der Camper nach der Rückgabe wieder an die ursprüngliche Station zurück.

One-Way-Strecken müssen beim jeweiligen Vermieter immer angefragt und von diesem auch bestätigt werden. Das Ganze ist für den Anbieter nämlich mit einem erhöhten logistischen Aufwand verbunden. Schließlich muss dieser zunächst sicherstellen, dass die Fahrzeuge am Abgabeort auch wieder vermietet werden können.

Wann lohnt sich eine Einwegmiete?

Eine Einwegmiete lohnt sich dann, wenn Sie am Urlaubsort weite Entfernungen zurücklegen möchten und keine Zeit haben, die erkundete Strecke zurückzufahren. Dies ist vor allem in flächenmäßig großen Ländern wie den USA, Kanada oder Australien häufig der Fall. Hier entscheiden sich viele unserer Kunden für eine Wohnmobil-Einwegmiete.

Beispiele für beliebte One-Way-Strecken

  • Auckland – Christchurch in Neuseeland
  • Los Angeles – Las Vegas in den USA

Wie teuer ist die Wohnmobil-Einwegmiete?

Die Einweggebühr variiert je nach Land, Strecke, Saison und Vermieter. Auf viel befahrenen Strecken ist die Wohnmobil-Einwegmiete in der Regel günstiger als auf weniger beliebten Strecken. Die Höhe der Gebühr richtet sich häufig auch nach der Distanz, die zurückgelegt wird. Der Grund: Je weiter der Anmietort entfernt ist, desto höher sind die Kosten für die Rückführung des Wohnmobils. Viele Vermieter berechnen deshalb nach Kilometern.

Richtwerte für die Kosten der Einwegmiete

  • Australien und Neuseeland: Einweggebühren von unter 100 Euro sind möglich
  • Nordamerika: je nach Strecke und Saison rund 200 bis 600 Euro
  • Europa: Besonders kostenintensiv, bis zu 1.000 Euro für eine One-Way-Strecke

Die Einweggebühr wird bei CamperDays bei jedem Angebot mit aufgeführt und der Endpreis ist inklusive Einweggebühr. Wird keine Einweggebühr angezeigt, fallen für dieses Angebot keine Zusatzgebühren an.

Wie kann man sich eine besonders günstige Einwegmiete sichern?

Je früher Sie Ihr Wohnmobil buchen, desto wahrscheinlicher ist es bei der Einwegmiete von Vergünstigungen zu profitieren. Außerdem ist auf beliebten Strecken die Chance größer eine günstige Einwegmiete zu ergattern als auf Routen, die weniger befahren werden.

Halten Sie bei Ihrer Buchung außerdem Ausschau nach Sonderaktionen von Vermietern. Wenn Sie ein Wohnmobil über unser Vergleichsportal suchen, werden die Preise für die Einwegmiete immer in der Kostenübersicht aufgeführt. Specials bzw. Sonderaktionen, bei denen die Einweggebühr besonders günstig ist oder in seltenen Fällen sogar entfällt, sind ebenfalls bereits in das Angebot eingepflegt.

Völlig kostenlos ist die Einwegmiete nur in seltenen Fällen. In Neuseeland kann die One-way-Gebühr – je nach Saison, Vermieter und Verfügbarkeit – gegebenenfalls entfallen. Kostenfrei können die Einwegmieten zum Beispiel auf Strecken sein, die normalerweise Rückführungsstrecken sind, heißt: wenn die Mehrzahl der Wohnmobilfahrer die Strecke in die entgegengesetzte Richtung fährt.

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