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Wohnmobil-Urlaub mit Kleinkind: 6 goldene Regeln

von CamperDays-Redaktion
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Mit einem Dreijährigen im WoMo Urlaub machen? Bekommt ein Kind in einem Camper genug Bewegung? Fühlt es sich nicht eingesperrt? Diesen Fragen bin ich im Selbstversuch auf den Grund gegangen, bei meinem Kurz-Trip mit der Familie.

Ja, Camping mit Kleinkindern ist möglich und kann sogar Spaß machen! In einer guten Planung liegt der Schlüssel zum Wohnmobil-Trip, der für Eltern UND Kind(er) schön wird. Und wer beim Camping gut plant, stellt sich vor allem auf alle möglichen Wetterlagen ein.

Regel Nr. 1: Immer zwei Pläne haben

Und zwar einen für Regen und einen für schönes Wetter. Ein bisschen den Wetterbericht zu verfolgen, kann ebenfalls nicht schaden, vor allem in Ländern, in denen es häufiger mal nass wird.

Regel Nr. 2: Weniger ist mehr

Unternehmen Sie immer weniger, als Sie ursprünglich geplant haben. Das heißt, weniger Attraktionen abklappern, weniger weit fahren, weniger schnell vom aktuellen Standplatz wieder aufbrechen. Das ist die beste Methode, um Stress und Quengeleien zu entgehen.

Regel Nr. 3.: Das richtige Spielzeug dabei haben

Also z. B. kleine Autos für das Spielen im Wohnmobil, Bagger, Schaufel und Laufrad für schönes Wetter. Das ein oder andere Reisespiel vertreibt den Kleinen während der Fahrt die Zeit.

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Regel Nr. 4: Den besten Standort wählen

Wählen Sie einen Campingplatz mit einem guten Angebot für Kinder, am besten mit Indoor- oder überdachten Spielplätzen für Regenwetter. Versuchen Sie, einen Stellplatz neben einem Spielplatz, Buddelloch etc. zu ergattern. Dann können die Eltern beim Kochen die Kids im Auge behalten und alle sind entspannt.

Regel Nr. 5: Ein gutes Allwetter-Programm

Mein Tipp bei schlechtem Wetter: Dampfbahnen! Gerade Museumsbahnen sind manchmal nicht gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, hier ist das Wohnmobil eine gute Anreisemöglichkeit. Außerdem hat man warmes Mittagessen und ein Bett für die Mittagspause direkt dabei. Eine gute Übersicht mit Terminen in ganz Deutschland gibt es unter www.eisenbahn-planer.de. Wer sich, wie ich bei meiner Wohnmobil-Reise, an Flüssen aufhält, kann bei Regenwetter auch eine Schifffahrt unternehmen.

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Regel Nr. 6: Herausfinden, ob Ihr Kind Wohnmobile mag

Wer sich unsicher ist, ob sein Kind im Camper schlafen mag, kann sich mit einem Besuch auf Camper-Messen an das Thema herantasten. Eine Möglichkeit ist auch, bei Wohnmobil-Vermietern anzufragen, ob man mit seinem Kind mal für 30 Minuten einen Camper „besichtigen“ darf.

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Je mehr Zeit man sich für ein Heranschnuppern und Gewöhnen nimmt, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Nachwuchs kein Problem damit hat, in dem Auto, in dem er fährt, isst und auf Toilette geht, auch zu schlafen. Kurze Probetrips über das Wochenende sind schwer zu finden, da die meisten Wohnmobil-Vermieter wegen der aufwändigen Bereitstellung, Einweisung und Rücknahme von Wohnmobilen eine Mindestmietdauer von 4-5 Nächten oder einer Woche veranschlagen.

Tipp: Je nach Wohnmobilvermietung haben Sie während des Buchungsvorgangs die Möglichkeit, einen Kindersitz als Zubehör zu wählen (gegen Gebühr). Die meisten Airlines erlauben die kostenlose Mitnahme eines eigenen Kindersitzes, wenn Sie also ausreichend Platz haben, können Sie auf diese Weise sparen.

Alle Bilder: © CamperDays

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Zeltmann128. Dezember 2016 - 12:12

Ein guter Guide! Ich möchte mir auch mal ein Wohnmobil mieten und hatte mir auch schon Gedanken gemacht, worauf ich bei meinen Kindern achten muss. Auf jeden Fall ein kleiner Bereich für sich selbst sollte dabei sein.

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