StartseiteAus aller Welt“E komo mai!” – die Inseln von Hawaii und ihre schönsten Sehenswürdigkeiten

“E komo mai!” – die Inseln von Hawaii und ihre schönsten Sehenswürdigkeiten

von CamperDays-Redaktion
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Strand Hawaii

Regenbogenstaat, Surferparadies, Aloha-State… viele Beschreibungen und Namen werden mit Hawaii assoziiert – und doch trifft nichts davon wirklich den Kern dieser traumhaften, zu den USA gehörenden Inselgruppe mitten im Pazifik. Bei dieser Vielfalt geht das auch gar nicht. Schaut man sich die einzelnen Inseln an, sei es Big Island, Maui, Lānaʻi, Molokaʻi oder Oʻahu, merkt man schnell, dass jede einzelne davon ihren eigenen Charakter und individuellen Charme hat.

Kulturliebhaber und Naturfreunde, Sportbegeisterte und Ruhesuchende, Abenteurer und Sonnenanbeter, Wasserratten und Feierlustige – sie alle kommen nicht zu kurz. Wir zeigen Ihnen eine kleine Auswahl einzigartig schöner Sehenswürdigkeiten auf Hawaii!

Aber Bilder sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte, bewegte Bilder umso mehr, also zunächst Film ab!

Eine Insel, die wächst – Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark

Eine Vulkanlandschaft der Superlative erwartet Sie auf der Hauptinsel Hawaiis. Hier steht mit dem Mauna Loa nicht nur einer der größten und massivsten Vulkane der Welt (er nimmt flächenmäßig einen Großteil der ganzen Insel ein!). Auch einen der aktivsten Vulkane weltweit beherbergt die Insel. Der Kīlauea befindet sich im Südosten von Hawaii, nicht einmal eine Stunde vom Hauptort Hilo entfernt, wo der Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark unbedingt auf Ihrem Reiseplan stehen sollte. Durch dieses, von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannte Biosphärenreservat, erstrecken sich etliche Krater und weite Lavafelder, die bis zum Meer reichen – bis die heiße Masse schließlich auf das kalte Wasser des Pazifiks trifft, erstarrt und in Dampf- und Rauchsäulen aufgeht. Hier kann man live mit ansehen, wie die Insel wächst!

Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark

Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark 2

Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark 3

Der Park erstreckt sich über eine Fläche von weit über 1.000 km² und bietet einzigartige, wunderschöne Wanderrouten durch die ungezähmte Wildnis Hawaiis. Der knapp 17 Kilometer lange Crater Rim Drive führt Sie an den sehenswertesten Punkten im Park vorbei – darunter das Jaggar-Museum und die Thurston Lava Tube, ein begehbarer Lavatunnel und eines der Highlights des Parks. Eine tolle Aussicht und schöne Naturlandschaften erwarten Sie auch auf der Chain of Craters Road.

Thurston Lava Tube

Wir empfehlen Ihnen, vor Ausflügen das Kīlauea Visitor Center aufzusuchen. Hier erhalten Sie aktuelle Informationen und Sicherheitshinweise. Außerdem können Sie sich auf Wunsch mit Kartenmaterial eindecken und geführte Touren buchen; auch Nachtwanderungen werden organisiert.

Honolulu – Hauptstadt und Kulturzentrum Hawaiis

In Honolulu, der Hauptstadt der hawaiianischen Inselkette auf der Insel Oʻahu, treffen Kunst und Kultur auf Unterhaltung und ein pulsierendes Nachtleben.

Honolulu aus der Luft

Beim Waikīkī Beach im gleichnamigen Stadtteil scheiden sich die Geister. Er ist der bekannteste Strand Hawaiis und wirklich schön – wer aber ein romantisches, einsames Urlaubsparadies erwartet, wird sicher enttäuscht sein, denn der Strand ist touristisch ausgelegt und entsprechend sehr gut besucht. Die Skyline im Hintergrund gepaart mit dem nie stillstehenden, bunten Treiben der Menschen, die aus aller Welt hier hinkommen, ist nicht unbedingt etwas für Ruhesuchende. Wem das nichts ausmacht, der kann sich aber auf ein tolles Freizeitprogramm freuen. Die hohen Wellen machen Waikīkī zum Paradies für Surfer und andere Wassersportler. Unzählige Strandcafés, Bars und Restaurants laden bis in die Nacht hinein zum Verweilen ein.

Waikiki Beach mit Diamond Head im Hintergrund

Waikiki Beach bei Nacht

Am südöstlichen Ende des Stadtteils ist das Wahrzeichen Honolulus schon von weitem zu sehen: der Diamond Head, eine über 200 Meter hohe Krater- und Felsformation. Sie haben die Möglichkeit, hoch zum Gipfel zu wandern – der Weg an sich ist nicht besonders anspruchsvoll, aber durchaus schweißtreibend. Nehmen Sie ausreichend Trinkwasser mit, tragen Sie festes Schuhwerk und denken Sie unbedingt an den Sonnenschutz! Wir empfehlen Ihnen, den Aufstieg in den frühen Morgenstunden zu unternehmen, dann ist es hier noch nicht so überfüllt und Sie können die fantastische Aussicht, mit der Sie oben für Ihre Anstrengungen belohnt werden, in aller Ruhe genießen. Insgesamt sollten Sie für die Wanderung je nach Kondition etwa zwei bis drei Stunden einplanen.

Diamond Head aus der Luft

Ein weiteres lohnenswertes Ausflugsziel ist die Hanauma Bay, die vor allem bei Schnorchlern sehr beliebt ist. Der Aloha Tower im ebenfalls sehenswerten Hafen von Honolulu sowie Pearl Harbor mit dem USS Arizona Memorial sind ebenfalls zu empfehlen.

Von Kurven, Brücken, Wasserfällen und Regenwäldern – The Road to Hāna

Freunden üppiger Naturlandschaften und atemberaubender Aussichten sei die Insel Maui wärmstens ans Herz gelegt. Hier führt die Road to Hāna über knapp 85 Kilometer von Kahului, wo Sie mit dem Flugzeug ankommen, nach Hāna im Osten der Insel. Die Straße verläuft zu großen Teilen nahe der Nordküste und offenbart immer wieder einen atemberaubenden Ausblick aufs Meer. Ihr Weg führt Sie durch üppige Regenwälder – beispielsweise das Koʻolau Forest Reservat – und bietet viele Möglichkeiten, zwischendurch anzuhalten, zu wandern, Fotos zu schießen oder einfach nur die Aussicht und die Natur zu genießen.

Road to Hana

Road to Hana durch den Regenwald

Für die Hin- und Rückfahrt sollten Sie sich getrost einen ganzen Tag Zeit nehmen, denn die Straße ist kurvenreich. Sehr kurvenreich. Bis Hāna passieren Sie hunderte von Kurven und etliche einspurige Brücken, wodurch Sie nur langsam vorankommen. Auf der Road to Hāna ist aber sowieso der Weg das Ziel.

Kurve auf der Road to Hana

Einspurige Brücke auf der Road to Hana

Zahlreiche Wasserfälle können bei Zwischenstopps besichtigt werden. Als eines der Highlights gelten die Twin Falls, die Sie über eine Abzweigung ansteuern können. Bei Regen ist der Pfad zu den beiden Wasserfällen jedoch oft gesperrt und auch so müssen Sie durch Wasser waten, um direkt zu den Twin Falls zu gelangen. Wir empfehlen Ihnen daher, im Auto trockene Kleidung zum Umziehen mitzunehmen. Wer sich die Strapazen sparen möchte, kann die Twin Falls auch auslassen, denn auch die vielen anderen Wasserfälle sind sehr schön anzusehen.

Wasserfälle Road to Hana

Wasserfall Road to Hana

Wasserfall Road to Hana

Ab Hāna führt eine Dirt Road unter anderem nach Kipahulu sowie zum Haleakalā National Park mit den Seven Sacred Pools at Ohe’o, Naturwasserbecken, in denen Sie baden können. Wer mit einem Mietwagen unterwegs ist, sollte vorab aber unbedingt mit seinem Vermieter vor Ort abklären, ob die Strecke mit dem Fahrzeug überhaupt befahren werden darf, da sie in recht bescheidenem Zustand ist und es Einschränkungen geben kann.

Unser Tipp: Knapp eine Viertelstunde von Kahului entfernt, sollten Sie einen kurzen Zwischenhalt in Paia einlegen, um Ihr Auto oder Wohnmobil vollzutanken, denn die nächste Tankstelle befindet sich erst in Hāna, wo zudem der Treibstoff sehr teuer ist.

Bildquellen:
Vielen Dank an die Fotografen, die diese einzigartigen Bilder geschossen haben!
Robert Linsdell, Robert Linsdell, Matt MacGillivray, Steve Cadman, Edmund Garman, Edmund Garman, Edmund Garman, Eric Tessmer, Aussie Assault, Tony Faiola, Tony Webster, Aussie Assault, Aussie Assault, Aussie Assault, Kevin Sprong

Titelbild: #98743273 | Urheber: shanemyersphoto – fotolia.com
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