StartseiteAmerikaDer Antelope Canyon in den USA und die fotogensten Wände der Welt

Der Antelope Canyon in den USA und die fotogensten Wände der Welt

von CamperDays-Redaktion
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Beam Lichtkegel im Antelope Canyon

Mutter Natur ist bekanntlich die talentierteste Künstlerin und im Südwesten hat sie ein wahres Meisterstück auf die landschaftliche Leinwand gezaubert. Oder vielmehr unter die Leinwand – denn an der Oberfläche zeigt sich der Antelope Canyon bei Page in Arizona nur in Form eines schmalen, langen Spalts im Boden. Fast unsichtbar, lässt sich kaum erahnen, welches Naturwunder sich darunter befindet. Ein paar Eindrücke erhalten Sie im folgenden Video:

Inhaltsverzeichnis
Entstehung und Geschichte
Upper Antelope Canyon
Lower Antelope Canyon
Farben und Licht: Foto-Tipps
Beste Reisezeit
Lage und Anfahrt
Camping und Stellplätze
Eintrittspreise, Gebühren und Touren
Flash-Floods: Gefahren im Slot-Canyon

Die Kraft des Wassers & die Entstehung des Antelope Canyons

Was vermutlich vor Jahrmillionen als kleiner Felsspalt begann, ist heute eines der beliebtesten und atemberaubendsten Naturwunder der USA. Die Entstehung dieser einzigartigen Slot-Canyons haben wir dem Antelope Creek zu verdanken, einem knapp 30 Kilometer langen Fluss, der nur bei starken Regenfällen entsteht. Unter diesen Umständen verwandelt er sich in eine Sturzflut, die sich über die Zeit förmlich durch Fels und Sandstein frisst. Diese sogenannten Flash-Floods kommen auch heute noch vor, zuletzt vor einigen Jahren.

Hier sehen Sie eine Antelope Canyon Flash Flood im Video (aus dem Jahr 2013):

Im Wesentlichen besteht der Antelope Canyon bei Page in Arizona aus dem Upper und dem Lower Antelope Canyon. Beide Slot-Canyons werden von den Navajo verwaltet und befinden sich in der Region der Navajo-Nation-Reservation. Sowohl der Upper als auch der Lower Canyon haben ihren ganz eigenen Reiz. Seit einiger Zeit ist die Besichtigung auf eigene Faust nicht mehr gestattet, stattdessen werden unterschiedliche Führungen angeboten.

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Atemberaubende Beams im Upper Antelope Canyon

Der Upper Antelope Canyon, gerne auch als “Corkscrew Canyon” (Korkenzieher-Schlucht) bezeichnet, ist einer der bekanntesten und meistbesuchten Slot-Canyons der Welt. Sein indianischer Name “Tse bighnilini” bedeutet übersetzt so viel wie “der Ort, an dem Wasser durch Felsen fließt” und spielt auf die Entstehung der Schlucht an.

Besonders reizvoll ist der Upper Antelope Canyon, weil hier sogenannte “Beams” sehr zahlreich beobachtet werden können. Das sind Lichtkegel, die von oben durch die Spalten dringen, bis zum Boden reichen und die Wände des Canyons in fantastische Farbenspiele tauchen – spielt das Wetter mit, erwartet Sie in der Schlucht ein wahres Feuerwerk aus unterschiedlichsten Rot-, Gelb-, Orange- oder Violett-Tönen. Ein magischer Anblick, dessen Schönheit selbst auf guten Fotos nur ansatzweise rüberkommt.

Intensive Sonnenstrahlen im Antelope Canyon

Leider ist der Besucherandrang während der letzten Jahre auf ein fast unerträgliches Maß angewachsen. Gruppenweise werden die Besucher durch die Schlucht geschleust und bei jeder Bewegung läuft man Gefahr, dem fotografierenden Nachbarn auf die Füße zu treten. Gerade in der Hochsaison zur Mittagszeit ist der Upper Canyon völlig überlaufen. Auch wenn dies der eigentlich so erhabenen Atmosphäre einen deutlichen Dämpfer verpasst, lohnt sich ein Besuch für das unvergleichliche Spiel von Licht, Schatten und Farben.

Bunte Wände Antelope Canyon

Lightbeams und Farbeffekte im Antelope Canyon

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Lower Antelope Canyon – hier haben Sie noch Ruhe

Einige Kilometer vom Upper Canyon entfernt befindet sich der deutlich weniger frequentierte Lower Antelope Canyon. Während der Einstieg in den Upper Canyon einfach und bequem erfolgt, müssen Sie für den Zugang zum Lower Canyon ein wenig Ihre Kletterkünste unter Beweis stellen: Über Treppen, Leitern und enge Felsspalten steigen Sie mehrere Meter hinab in die Schlucht.

Treppe im Lower Canyon

Einsamer Lightbeam im Antelope Canyon

Die im Upper Canyon so berühmten Beams werden Sie im Lower Canyon deutlich seltener zu Gesicht bekommen. Das ist aber der einzige Wermutstropfen, denn die fotogenen Wände sind hier mindestens genauso beeindruckend. Der größte Unterschied (und Vorteil) ist aber, dass Sie im Lower Antelope Canyon wesentlich mehr Ruhe haben. So können Sie die gewundenen, bizarren Steinformationen genießen und haben ausreichend Zeit für Fotos.

Farbenspiel auf den Wänden des Antelope Canyons

Fotogene Wände in unterschiedlichen Farben im Antelope Canyon

Violett- und Blautöne im Antelope Canyon

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Licht- und Farbenspiele – Fotografieren in den Antelope Canyons

Versuchen Sie, Ihren Besuch der Antelope Canyons auf die Sommermonate zu legen. Dann haben Sie die besten Chancen auf Sonnenschein und die perfekten Bedingungen für Beams und strahlende Farben. Die Lichtkegel sind durch den von oben herabrieselnden Sand besonders intensiv zu sehen – dieser Effekt kann sogar verstärkt werden, wenn der Sand am Boden aufgewirbelt oder in die Lichtkegel geworfen wird. Timing ist für das perfekte Foto aber essentiell.

Sand im Lichtkegel Antelope Canyon

Symbol Tipp TIPP
Die Antelope Canyons sowie deren Umgebung sind sehr staubig. Schützen Sie Ihre Objektive beispielsweise durch einen UV-Filter und entfernen Sie Rückstände nach Ihrem Besuch am besten mit einem kleinen Blasebalg.

Ein Stativ ist bei den schwierigen Lichtverhältnissen beinahe unerlässlich, um verwackelte Bilder zu vermeiden. Fotografieren Sie ohne Blitz, um die Farben naturgetreu einzufangen. Zudem sollten Sie sich vorab mit den Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten Ihrer Kamera auseinandersetzen. Experimentieren Sie beispielsweise ein wenig mit den ISO-Werten und der Belichtungszeit herum. Unser Rat: Wechseln Sie zwischendurch Ihren Blickwinkel, drehen Sie sich um oder schauen Sie nach oben – Sie werden sehen, dass die Schluchten immer wieder neue Motive bieten.

Der Blick nach oben im Antelope Canyon

Beams im Antelope Canyon

Buntes Lichtspiel Antelope Canyons

Sonnenstrahlen von oben im Antelope Canyon

In der Regel sind auch die Touren-Guides vor Ort sehr hilfsbereit und erklären Ihnen, wie Sie Ihre Kamera am besten einstellen, um ein gutes Foto zu erzielen. Fragen Sie einfach nach!

Symbol Tipp TIPP
Es werden spezielle, zweistündige Foto-Touren mit stark begrenzter Teilnehmerzahl angeboten. Bei diesen Führungen haben Sie deutlich mehr Zeit für tolle Fotos. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie mit Kamera und Stativ ausgerüstet sind.

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Die beste Reisezeit für den Antelope Canyon

Als beste Reisezeit für einen Besuch der Antelope Canyons gelten die warmen Monate von April bis August, in denen die Sonne besonders oft und lange scheint. Im Winter hingegen kann es vorkommen, dass die Schluchten aufgrund von schlechtem Wetter und geringen Besucherzahlen geschlossen bleiben.

Wann herrschen die besten Lichtverhältnisse in den Antelope Canyons?

  • Upper Canyon: 11:00 Uhr – 13:00 Uhr (beste Zeit für Beams)
  • Lower Canyon: 09:00 Uhr – 11:00 Uhr & 13:00 Uhr – 15:00 Uhr

Zu diesen Zeiten müssen Sie jedoch mit einem erhöhten Besucheraufkommen rechnen.

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Antelope Canyon: Lage, Karte und Anfahrt

Beide Schluchten befinden sich im Südwesten der USA im Bundesstaat Arizona, etwa 450 Kilometer östlich von Las Vegas. Die nächste Stadt ist mit Page und dem nahegelegenen Lake Powell nur 12 Kilometer entfernt. Der Antelope Canyon liegt inmitten der Navajo-Nation-Reservation, dem größten Indianerreservat der USA, das beispielsweise auch den Monument Valley Navajo Tribal Park beherbergt.

Karte zentrieren
Map Symbol Anfahrt
Um zum Antelope Canyon zu gelangen, verlassen Sie Page in südlicher Richtung und folgen anschließend dem Highway 98 nach Osten. Nach einigen Kilometern sehen Sie bereits die Schornsteine des Navajo-Kraftwerks, an denen Sie sich orientieren können. Etwa auf Höhe des Milemarkers 299 nehmen Sie die Abzweigung nach rechts, um direkt zum Parkplatz des Upper Canyons zu gelangen. Achten Sie auf entsprechende Hinweisschilder, dann ist Ihr Ziel nicht zu verfehlen.

GPS-Koordinaten: 36.887865°, -111.366457°

Das Kraftwerk der Navajo nahe des Antelope Canyons

Vom Parkplatz aus starten die meisten geführten Touren, einige können aber auch in Page gebucht werden. Der Upper Canyon ist von hier aus etwa fünf Kilometer entfernt, Sie werden aber von Ihren Guides in einem Jeep zum Eingang gefahren.

Symbol Tipp TIPP
Die Antelope Canyons lassen sich am besten auf einer Rundreise durch den Westen der USA besichtigen. Die Reise führt Sie an vielen weiteren Sehenswürdigkeiten der Vereinigten Staaten vorbei, darunter das Monument Valley, der Death Valley Nationalpark und der weltbekannte Grand Canyon.

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Campgrounds am Antelope Canyon

Für die Übernachtung im Wohnmobil empfehlen wir Ihnen einen der Campingplätze in der Nähe vom Lake Powell.

Wohnmobil in den USA bei CamperDays mieten

Symbol Camping Camping am Antelope Canyon
Page Lake Powell Campground
Adresse: 849 Coppermine Road, Page, AZ 86040, USA
Telefon: +1 928-645-3374
E-Mail: cgmanager@baits.com
Web: www.pagecampground.com

Wahweap RV Park and Campground
Adresse: Glen Canyon National Recreation Area, Lake Shore Drive, Page, AZ 86040, USA
Telefon: +1 888-896-3829
Web: www.lakepowell.com

Daneben haben wir auf der Karte einige Hotels in Page markiert, falls Sie mit dem Mietwagen vor Ort sind.

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Eintrittspreise und Touren

Die Preise für den Besuch des Antelope Canyons sind in den letzten Jahren immer wieder gestiegen. Heute sind die geführten Touren leider recht kostspielig. Je nach Saison und Uhrzeit können im Upper Canyon pro Person 60 bis 150 USD fällig werden. Touren im Upper Canyon sind in der Regel teurer als im Lower Canyon. (Stand: Januar 2019) Gerade für eine Besichtigung in der Hauptsaison sollten Sie sehr weit im Voraus reservieren, um überhaupt einen Platz zu ergattern. Unsere Empfehlung: Buchen Sie sechs Monate im Voraus. Spontan können Sie ohne Reservierung (wenn überhaupt) nur zu den Randzeiten an einer Führung teilnehmen.

Zusätzlich wird eine Gebühr für das Betreten des Navajo Reservats erhoben. Derzeit müssen Sie für die Permit 8 USD bezahlen, allerdings sind diese Kosten in den meisten Touren inbegriffen.

Symbol Tipp TIPP
Wer beide Canyons besuchen möchte, sollte das möglichst am selben Tag tun. Für das Betreten des Navajo Reservats müssen Sie dann nur einmal bezahlen.

Die gewöhnlichen Führungen dauern insgesamt etwa eine Stunde. Es werden aber spezielle Touren angeboten, bei denen Sie mehr Zeit haben. Eine der beliebtesten Führungen ist die der Adventurous Antelope Canyon PhotoTours – hier haben Sie zwei Stunden Zeit, die besten Fotomotive in den Canyons zu finden, natürlich mit freundlicher Unterstützung der Tourenguides.

Weitere Touren können online beispielsweise auf www.antelopecanyon.com oder www.navajotours.com gebucht werden.

Symbol Hinweis HINWEIS
Da der Antelope Canyon kein Nationalpark ist, wird er auch nicht vom Annual Pass abgedeckt.

Bei einigen Touren sind auch nahegelegene Schluchten wie der Rattlesnake Canyon und Owl Canyon inbegriffen. Der nördliche Teil des Antelope Canyons kann zudem auf einem Boot befahren werden und kostet bislang keine Eintrittsgebühr. Einen Bootsverleih gibt es an der Wahwap Marina am Lake Powell.

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Gefahren von Slot-Canyons

Ganz ungefährlich sind die Slot-Canyons nicht. Sturzfluten treten auch heute noch auf, weshalb vor einem Besuch der aktuelle Wetterbericht verfolgt werden sollte. Flash-Floods können auch bei vermeintlichen gutem Wetter entstehen, da sie sich meist mehrere Kilometer entfernt bilden. 1997 hat so eine Flut eine Gruppe von Touristen das Leben gekostet. Dass nur noch geführte Touren angeboten werden, dient also auch der Sicherheit, denn die ortskundigen Guides kennen sich mit dem Antelope Canyon in Arizona bestens aus und wissen, bei welchem Wetter eine Besichtigung bedenkenlos möglich ist.

Bei Fragen und Unsicherheiten können Sie sich in einem der Besucherzentren (Visitor Centres) informieren.

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Waren Sie schonmal in Page und haben sich die Antelope Canyons mit eigenen Augen angeschaut? Wie war das bei Ihnen mit dem Besucherandrang? Würden Sie noch einmal hinfahren? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Bildquellen:
Vielen Dank an die Fotografen, die diese einzigartigen Bilder geschossen haben!
Moyan Brenn, Jirka Matousek, photophilde, crizzirc, Hawthorne Ave, Moyan Brenn, mark byzewski, mark byzewski, mark byzewski, mark byzewski, mark byzewski, mark byzewski, mark byzewski, mark byzewski, mark byzewski, frphoto1, Andrés Nieto Porras, vasse nicolas,antoine

Titelbild: #107434090 | Urheber: jayyuan – fotolia.com

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Theresa B.31. Januar 2019 - 6:58

Wir waren im Mai 2018 im Lower Canyon und waren überwältigt. Gebucht haben wir spontan direkt in Page einen Tag vorher für ca. $ 80 p. P..
Eigentlich wollten wir den Upper Canyon mit seinen berühmten „Beams“ besuchen, aber der Preis hat uns etwas abgeschreckt (zwischen $120-150).
Also haben wir uns für die günstigere Variante entschieden und sind belohnt worden. Die Tour startete um 08:00 Uhr, vom Treffpunkt aus sind es ca. 500 m zu Fuß zum Eingang, von dort nochmal einige steile Treppen runter in den Canyon.
Dort angekommen haben wir eine der schönsten Stunden unseres gesamten Roadtrips verbracht. Anfangs waren wir etwas skeptisch was die Uhrzeit betraf. Während der Tour erklärte uns der Guide das die frühen Morgenstunden die schönsten seien, da hier die besten Farben entstehen.
Wir waren mit einer Gruppe von ca. 20 Personen unterwegs, es war nicht überfüllt und wir konnten viele schöne Bilder machen. Der Guide hat für uns zum Teil die Kameraeinstellungen übernommen um noch spektakulärere Bilder zu bekommen. Auch hat er für uns Bilder gemacht und uns erklärt was sie darstellen sollen (Tiere,…), aber auch Bilder von uns damit wir gemeinsam auf einem Bild sind.
Ich würde auf jeden Fall wieder kommen!

Antwort
Julia31. Januar 2019 - 9:38

Liebe Theresa B.,

vielen Dank für Ihren persönlichen Bericht über die Situation vor Ort. Anscheinend haben Sie mit dem Lower Canyon die richtige Entscheidung getroffen und eine ganz fantastische Zeit gehabt.

Liebe Grüße
Julia von CamperDays

Antwort
Sigrid Braun4. April 2018 - 23:54

Da würde ich auch gerne einmal stehen und solche sensationelle und sehr beeindruckende Fotos machen. Wirklich beneidenswert!
Liebe Grüße

Antwort
Alex18. Februar 2018 - 21:22

Wir waren am 14.12.2009, d.h. in der Nebensaison, dort. Zweifelsohne einer der schönsten Orte, an dem ich je war. Es regnete ein wenig an dem Tag und am Parkplatz war niemand anzutreffen und so dachten wir es fänden keine Touren statt. Dann kam uns auf dem Rückweg doch noch ein Jeep entgegen und wir erkundigten uns in Page nach einer Tour. Und tatsächlich, wie bekamen direkt einen Platz auf der nächsten Tour. Es war unbeschreiblich. Dank der Nebensaison und des Wetters war wenig los. Ich glaube es war neben uns nur ein anderer Jeep dort. Obwohl es eine normale Tour und nicht die Fotografentour war, konnte sich der Guide viel Zeit nehmen, uns tolle Fotospots zu zeigen. Auch gab es kein Gedränge, weil nur sehr wenige Besucher dort waren. Auch die Bilder wurden trotz oder gerade wegen der Wolken ganz toll. Angeblich sei es bei Sonnenschein noch schwieriger dort zu fotografieren. Klar, dann sind die Helligkeitsunterschiede natürlich sehr hoch (Licht und Schatten). Alles in allem kann ich daher einen Besuch zur Nebensaison absolut empfehlen. Klar, man hat keine „Beams“ aber dafür eine ruhigere Atmopshäre und trotzdem tolle Bilder. Nach dem Urlaub suchte ich online nach Bildern aus der Hauptsaison. Das muss fürchterlich sein. Unzählige Jeeps nebeneinander am Eingang zeugen von einem wahren Touristenstrom. Man soll kaum Zeit für Fotos haben und wir angehalten weiterzulaufen, da einem die nächste Gruppe im Nacken sitzt. Das wird das Erlebnis sicherlich deutlich schmälern. Nebenbei bemerkt kann man in Vegas zur Nebensaison im Dezember grandiose Schnäppchen in Luxushotels machen. Wir waren im Wynn Encore und Vdara…klasse!

Antwort
Mediatrice18. November 2017 - 17:00

Auch der Lower Canyon ist inzwischen total überlaufen!!! Bei einer Länge von etwa 200 Metern brauchten wir (unfreiwillig, nicht weil wir gerne in Ruhe langsam fotografierend durchgeschlendert wären) mindesten 1,5 Stunden !!! Platzangst sollte man hier also keine haben. Im Trippelschritt schiebt man sich (Mensch an Mensch) ein paar Schritte vor, dann wartet man wieder Minuten bis es weitergeht… Und das war eigentlich schon außerhalb der Saison Anfang Oktober. Trotzdem, wenn man sich das alles wegdenkt, sind diese beiden Canyons wunderschön und magisch. Auf meiner Beindruckend-Skala kommen Sie gleich nach dem Grand Canyon.

Antwort
Leonie20. November 2017 - 16:28

Hallo Mediatrice,

vielen Dank für den Hinweis und Ihren Bericht über die aktuelle Situation vor Ort.
Wir hoffen, dass Sie trotzdem die Gelegenheit hatten das fantastische Farbenspiel zu beobachten und schöne Erinnerungsfotos entstanden sind.

Viele Grüße
Leonie von CamperDays

Antwort

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