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USA Westküste – Rundreise, Teil 1

von CamperDays-Redaktion
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Endlich ist der Tag gekommen: Der Flieger startet in Kürze, der Camper vor Ort ist schon betankt und steht bereit. Jetzt bloß schnell ankommen, denn auf uns wartet die USA-Westküste und eine Rundreisevoller Abenteuer und Erlebnisse. Im ersten Teil unserer Artikelreihe entdeckt ihr schillernde Metropolen, kostet erstklassigen Wein, taucht in die bunte Welt der Filme ein und atmet die erfrischende Luft des Grand Canyons, während ihr die atemberaubende Aussicht über die gewaltigen Schluchten genießt.

Symbol Map Der erste Teil eurer Route auf einen Blick
  • Dauer: 6 Tage
  • Strecke: ca. 1.480 Kilometer

San Francisco
Santa Maria
Los Angeles
Laughlin
Grand Canyon

Kommt mit uns auf eine Reise, auf der sich Natur und Großstadt die Klinke in die Hand geben und Langeweile nicht den Hauch einer Chance hat!

Wohnmobil in den USA bei CamperDays mieten

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Unsere Rundreise an der USA-Westküste: Ankunft in San Francisco

Nach eurer Landung in San Francisco heißt es erst einmal: in Ruhe ankommen! Da ihr euren Mietcamper sowieso erst am nächsten Tag abholen könnt, braucht ihr euch vor Ort nicht zu hetzen. Für den ersten Tag bucht ihr am besten ein günstiges Hotelzimmer, ladet euer Gepäck ab und geht auf eine erste Entdeckungstour!

© Luciano Mortula-LGM – stock.adobe.com

Da ihr am Ende eures Urlaubs noch einige Tage in San Francisco verbringen werdet, könnt ihr euch die Highlights getrost für später aufsparen und es ruhig angehen lassen. Gewöhnt euch an den Zeitunterschied und das fremde Klima, bummelt Sie ein wenig durch die Stadt und lasst den Tag entspannt ausklingen – für den ereignisreichen Roadtrip, der euch in den nächsten Tagen erwartet, solltet ihr gestärkt sein, und wenn es eine Sache gibt, die wir dabei ganz und gar nicht haben möchten, dann ist es Hektik. Einfach mal entspannen und genießen!

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2. Tag: Wein und Barbecue – willkommen in Santa Maria

Nachdem ihr euch an der Mietstation ausgiebig mit dem Wohnmobil vertraut gemacht habt, kann das Abenteuer endlich beginnen und es geht Richtung Süden – etwa 400 Kilometer von San Francisco entfernt wartet mit Santa Maria schon die erste Etappe eurer Rundreise an der Westküste der USA auf euch.

Plant ruhig den ganzen Tag in der vielseitigen Stadt ein, denn es gibt einiges zu entdecken! Die gesamte Region ist für ihren exzellenten Wein bekannt und etliche Weingüter laden zum gemütlichen Verweilen ein.

© moodboard – stock.adobe.com

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Wir empfehlen euch, unbedingt einen Chardonnay oder Pinot Noir in der Stadt zu kosten!

Grill-Fans aufgepasst: Wem der Begriff “Bürgermeisterstück” nichts sagt, sollte sich überraschen lassen. Über Eichenholz gegrillt und aromatisch gewürzt gehört es zu den leckersten Steak-Arten überhaupt. Und wenn es einen Ort gibt, an dem ihr eure kulinarischen Steak-Kenntnisse erweitern solltet, dann ist es Santa Maria, wird die Stadt doch gerne als “The West’s Best BBQ Town” bezeichnet – na dann, guten Appetit!

Wer sich für Schauspiel und Theater interessiert, sollte sich ein Stück im Pacific Conservatory of the Performing Arts (PCPA) anschauen – in diesem Theater haben schon Hollywood-Größen wie Robin Williams (Ruhe in Frieden, my captain!) in jungen Jahren gespielt.

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Das Santa Maria Valley diente als Drehort für Blockbuster wie “Fluch der Karibik”, vielleicht erkennt ihr ja den ein oder anderen Schauplatz wieder! Die Gegend eignet sich außerdem hervorragend zum Wandern und Fahrradfahren.

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3. – 4. Tag: …und Action! Los Angeles, die Stadt der Stars und Sternchen

Nehmt euch für euren nächsten Halt mindestens einen ganzen Tag Zeit, denn als größte Stadt Kaliforniens hat Los Angeles es faustdick hinter den Ohren. Die Metropole steht natürlich ganz im Zeichen der Stars und Sternchen – der weiße Hollywood-Schriftzug knapp unter dem flachen Gipfel des Mount Lee ist nicht nur bekanntestes Wahrzeichen der Stadt, sondern auch eines der beliebtesten Fotomotive. Mit etwas Glück lauft ihr am Walk of Fame dem ein oder anderen Promi über den Weg.

Für Ihr ganz persönliches Hollywood-Abenteuer solltet ihr den Universal Studios Themenpark auf eurem Reiseplan rot einkreisen:

  • Macht einen virtuellen Abstecher ins kultige Springfield, wo die Simpsons schon auf euch warten.
  • Wagt eine wilde Bootsfahrt durch den Jurassic Park, auf der ihr von Raptoren und einem T-Rex gejagt werdet.
  • Oder begebt euch nach WaterWorld, wo ihr eine der weltweit besten Stuntshows erleben könnt.

© S Hagebusch – stock.adobe.com

Mit diesen und vielen weiteren tollen Attraktionen in dem Themenpark steht also Action pur auf dem Plan! Ein weiteres Highlight ist die Studio Tour, die euch nicht nur durch originale Filmsets führt, sondern auch tiefe Einblicke hinter die Kulissen des Filmhandwerks bietet – dabei könnt ihr unter Umständen sogar einigen Schauspielern bei der Arbeit zuschauen.

Mit Preisen, die bei 90 USD pro Person beginnen, ist der Eintritt für Tour und Themenpark, zugegeben, ziemlich happig – wenn ihr aber einen wirklich spannenden und ereignisreichen Tag mit der ganzen Familie verbringen möchtet, lohnt sich die Investition allemal! Wer seine Tickets vorab online bestellt, spart nicht nur Zeit, sondern erhält auch Rabatte von bis zu 25 USD. Die Eintrittspreise variieren je nach Saison.

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Da die Parkplätze in der näheren Umgebung der Studios sehr teuer und oft recht eng sind, empfehlen wir euch, euer Wohnmobil außerhalb der Stadt zu parken und auf Bus, Bahn oder Taxi auszuweichen. Die rote Metro-Linie fährt euch bequem zu der Haltestelle “Universal City/Studio City”, von der aus regelmäßige, kostenlose Shuttle-Busse verkehren und euch direkt vor die Tore der Studios bringen.

Selbstverständlich hält Los Angeles nicht nur etwas für Filmfans bereit – eine kleine Auswahl weiterer Attraktionen haben wir für euch zusammengestellt.

  • Venice Beach: Schönes Wetter, gute Laune, stimmungsvolle Straßenmusik – am Venice Beach ist immer etwas los! Spaziert auf der gemütlichen Promenade entlang, auf der sich zahlreiche Geschäfte und Restaurants befinden.
  • Disneyland: Wer seinen Kids etwas Gutes tun möchte, hat im Disneyland in Anaheim, nur einen Katzensprung von L.A. entfernt, mehr als genug Gelegenheit dazu. Shows, Achterbahnen und bekannte Gesichter aus den kultigsten Disney-Filmen, da kann man eigentlich nichts falsch machen!
  • Griffith Observatory: Im Griffith Observatorium könnt ihr zwar noch nicht ganz nach den Sternen greifen, aber man kommt schon sehr nah dran. Hier könnt ihr nicht nur das Planetarium besuchen, sondern auch eine eine Nachbildung des Hubble-Teleskops und Gesteinsbrocken aus dem All bestaunen – von dem Gelände aus habt ihr auch einen fantastischen Ausblick über ganz Los Angeles.
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Stellplätze befinden sich in der Regel außerhalb von Los Angeles oder am Stadtrand. Grundsätzlich werden öffentliche und private Campgrounds unterschieden, wobei letztere zwar meist etwas teurer, dafür jedoch besser ausgestattet sind. Der größte private Anbieter in den USA ist zurzeit KOA – auf der Webseite könnt ihr gezielt nach Stellplätzen um Los Angeles suchen und vorab reservieren.

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5. Tag: Laughlin, die Perle am Colorado River

Jetzt erst einmal durchatmen! Nach dem wilden Trip durch die schönsten Ecken von Los Angeles gilt es, alle Eindrücke sacken zu lassen. Dazu habt ihr auf dem Weg zu eurer nächsten Etappe reichlich Zeit – nach knapp vier Stunden Fahrt landeinwärts werdet ihr von dem bunten Treiben Laughlins begrüßt, dessen Stadt-Panorama Las-Vegas-Feeling aufkommen lässt.

Grund dafür sind die vielen Casinos und Spielhallen auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche. Wer also sein Glück am Spieltisch versuchen möchte und Las Vegas nicht mehr abwarten kann, hat hier ausreichend Gelegenheit dazu. Auf dem River Walk könnt ihr von einem Casino zum nächsten schlendern, nachfolgend eine kleine Auswahl:

  • Don Laughlin’s Riverside Resort Hotel & Casino
  • Aquarius Casino Resort
  • Colorado Belle Casino Resort

Dass Laughlin bei Campern so beliebt ist, liegt aber nicht vorrangig an den Casinos, sondern an der schönen Umgebung und den tollen Freizeitmöglichkeiten. Direkt am Colorado River gelegen, stehen zahlreiche Wassersportarten an der Tagesordnung – egal ob ihr mit einem Jet-Ski über das Wasser düsen, die Wasserski-Ausrüstung für eine waghalsige Fahrt auspacken oder einfach nur in einem Boot sitzen und gemütlich paddelnd die Aussicht genießen möchtet.

© Alan – stock.adobe.com

Wer hingegen Entspannung sucht und dem städtischen Treiben entfliehen möchte, sollte sich nördlich der Stadt umschauen – hier befindet sich die idyllische Region “Colorado River Heritage Greenway Park and Trails”, die sich durch gut gepflegte Wege bestens zum Wandern und Fahrradfahren anbietet. Die ruhige Lage lässt euch den Großstadtlärm vergessen und für eine spontane (oder auch geplante) Pause zwischendurch oder ein längeres Picknick sind Grünflächen keine Mangelware.

Viele Urlauber kommen mit dem Wohnmobil nach Laughlin – in und außerhalb der Stadt solltet ihr keinerlei Probleme haben, einen geeigneten Stellplatz für euren Mietcamper zu finden. Einige Beispiele könnt ihr der Übersicht entnehmen:

Stellplatz Anzahl Plätze Preise pro Nacht Adresse
Don Laughlin’s Riverside Resort – RV Park 740 ab 25 USD 1650 S Casino Dr Laughlin, NV 89029
Colorado River Oasis Resort 28 ab 40 USD 1641 Highway 95
Bullhead City, AZ 86442
River City RV Park 132 ab 11 USD 2225 Merrill Ave
Bullhead City AZ 86442

Stand: 08/2019, Angaben ohne Gewähr.

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6. Tag: Das Naturwunder Grand Canyon

Entspannt und frisch ausgeruht geht es am nächsten Tag direkt weiter zum absoluten Highlight eurer Rundreise im Westen der USA: Freunden spektakulärer Panoramen und gewaltiger Natur wird das Herz vermutlich schon beim Gedanken daran, den Grand Canyon einmal hautnah zu erblicken, höher schlagen – und das zu Recht:

Ihr blickt auf die kilometerlangen, tiefen Schluchten hinab. Während die Sonne am Himmel vorbeizieht, hüllt sie das Gestein um euch herum in unterschiedliche Rot-, Gelb- und Brauntöne und verwandelt die Umgebung in ein natürliches Farbenspiel. Und um euch herum herrscht friedliche Stille, die nur durch den sanften Klang des Windes unterbrochen wird – dass ihr hier vor einem der eindrucksvollsten Naturwunder unserer Erde steht, ist allgegenwärtig spürbar.

© SeanPavonePhoto – stock.adobe.com

Ein idealer Startpunkt für Wanderungen entlang der Schluchten ist das Grand Canyon Village, von wo aus ihr bequem verschiedene Aussichtspunkte erreichen könnt. Der South Rim, also der südliche Rand des Canyons, wird gerne für Spaziergänge und Touren genutzt.

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Der Grand Canyon ist zweifelsfrei wunderschön, aber auch nicht ganz ungefährlich. Unerfahrene Wanderer überschätzen sich oft. Denkt bei jeder Tour auch an den Rückweg und plant genügend Zeit ein. Die Ränder der Schluchten sind meist nicht gesichert, hier solltet ihr also nicht zu nah herantreten. Wichtig ist auch, dass ihr stets ausreichend Wasser und Snacks mit euch führt.

Ihr könnt auch im Canyon übernachten, müsst euch jedoch vorab eine Genehmigung einholen – die Pässe dafür sind stark begrenzt. Daher empfehlen wir euch, für die Übernachtung einen der umliegenden Wohnmobil-Stellplätze anzusteuern. Da der Andrang gerade in der Hauptsaison aber sehr groß ist, solltet ihr euren Platz 6 – 12 Monate vor Reiseantritt reservieren.

Informationen zu einigen der Stellplätze findet ihr in der folgenden Übersicht:

Stellplatz Anzahl Plätze Preise pro Nacht Adresse
Trailer Village RV Park 84 ab 49 USD 100 Market Plaza Road
Grand Canyon, AZ 86023
Mather Campground 300 ab 18 USD 1 Village Loop Road, Grand Canyon Village, AZ 86023
Desert View Campground (keine Reservierung möglich) 50 ab 12 USD Grand Canyon Village, AZ 86023

Stand: 08/2019, Angaben ohne Gewähr.

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Fortsetzung folgt …

Wow – na, wenn das mal kein fantastischer Abschluss für den ersten Teil unserer Artikelreihe zur Rundreise an der Westküste der USA ist! Damit ist die Reise natürlich noch lange nicht zu Ende. Es erwartet euch noch die Stadt der Sünde, das Tal des Todes und viele weitere Highlights, bevor es wieder zurück nach San Francisco geht. Aber alles der Reihe nach: Den nächsten Halt auf eurer Fahrt verraten wir euch in unserem zweiten Teil.

Titelbild: #122955878 | Urheber: Friday – fotolia.com

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