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Stromversorgung über Steckdosen im USA- oder Kanada-Urlaub: Was gibt es zu beachten?

von Karen
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Letztes Update: 13. Februar 2020

Handy, Laptop, Kamera und Co. müssen natürlich mit auf eure Wohnmobil-Tour durch die  USA oder Kanada. Doch wie ladet ihr diese mit euren Ladekabeln? Stecker und Steckdosen in Nordamerika sind dem Typ A und B zugeordnet. Somit unterscheiden sich diese von den in Deutschen Typ C und F Stecker und Steckdosen. Deshalb ist Stromversorgung in den USA und Kanada ein wichtiges Thema!

Stromspannung in den USA & Kanada

Sowohl die Volt- als auch die Hertz-Zahlen unterscheiden sich in Nordamerika von den in Deutschland und weiten Teilen Europas üblichen. Während in Deutschland 230 Volt bei 50 Hertz aus der Steckdose fließen, kommt aus einer Steckdose in den USA oder Kanada nur eine Spannung von 110 bis 120 Volt bei 60 Hertz. Für die meisten Geräte ist das heutzutage keine Schwierigkeit mehr, denn sie können sich automatisch auf die neue Spannung einstellen oder verfügen über einen manuellen Umschalter. Das Laden mitgebrachter Geräte dauert lediglich etwas länger als gewohnt.

Steckdosenadapter und Spannungswandler für USA und Kanada

Der Stecker passt nicht in die Steckdose: Vor diesem Problem stehen viele Reisende, wenn sie das erste Mal erfolglos versuchen, eine Steckdose in den USA oder Kanada mit einem europäischen Stecker anzuzapfen. Der typische Stecker in Nordamerika besteht aus zwei flachen Kontaktstäben und einem runden Schutzleiter. Dieser Schutzleiter ist nicht immer vorhanden, da er keine tragende Funktionsrolle hat, jedoch stabilisiert er die eher wackeligen Kontaktstäbe und sorgt dafür, dass der Stecker richtig herum in die Steckdose geführt wird.

Um diese Stecker des Typs A oder B (auch NEMA-Stecker genannt) zu verwenden, benötigt ihr einen Steckdosenadapter für die USA und Kanada. Reisestecker könnt ihr sowohl in Deutschland als auch bei eurer Ankunft in den USA oder Kanada (am besten direkt im Flughafen) erwerben.

Preise (ab ca. 4  €) und Funktionalitäten der Steckdosenadapter können unterschiedlich sein. Also habt ihr die Wahl zwischen einfachen Steckdosenadapter, Steckdosenleisten oder mehrfach-Adapter für verschiedene Stecker-Typen. Es gibt auch praktische Adapter mit USB-Ladeport, bei denen ihr direkt den Ladekabel eurer Smartphones anschließen könnt.

Ein Spannungswandler ist nur nötig, sollte eines eurer Geräte mit der amerikanischen Spannung nicht funktionieren. Ob das so ist, könnt ihr an den Beschriftungen eurer Stecker und Geräte lesen.

Besonders praktisch: Manche Wohnmobile verfügen über eingebauten USB-Ladeports, an denen ihr euer Smartphone oder Tablet ganz ohne Adapter laden könnt. Die Spannung dieser Ports liegt meistens, genau wie in Deutschland, zwischen 5 und 12 Volt.

🚐 Lesetipp: Wohnmobil-Guide USA

Was ist noch zu beachten?

  • Wenn ihr nicht sicher seid, ob euer Gerät die Spannung automatisch wandelt, dann erkundigt euch am besten vor Reiseantritt beim Hersteller und schaut, ob auf dem Gerät ein Aufkleber mit dieser Information klebt.
  • Als etwas problematisch erweist sich die Umstellung von 240 auf 110 Volt lediglich bei der aktiven Verwendung von technischen Geräten, wie beispielsweise bei Föhnen oder anderen Geräten, die nicht über einen Akku betrieben werden. Entweder, weil sie nur mit der Hälfte ihrer üblichen Leistung arbeiten oder weil das Gerät wegen der 60 statt 50 Hertz, den Takt der amerikanischen Wechselstromfrequenz zu spüren bekommen.
  • Passt der Flachstecker ohne Kontaktschutz nicht in die Steckdose, so ist er wahrscheinlich polarisiert. Einfach 180º umdrehen und nochmal probieren.
Symbol Tipp Unser Steckdosenadapter-Tipp
 Am besten eine Mehrfachsteckdose für den Wohnmobil-Urlaub kaufen, damit ihr euer Handy, Laptop und Kamera parallel aufladen können. So könnt ihr viel Zeit sparen und mögliche Debatten um den begehrten Steckdosenplatz umgehen.

Titelbild: Smartphone ladet am USB-Port | Quelle: #142914303 | Urheber: mypuy – stock.adobe.com

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