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Zur rechten Zeit am rechten Ort – beste Reisezeit in Australien

von CamperDays-Redaktion
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Australien Outback

Ihre Wohnmobil-Reise über den fünften Kontinent ist beschlossen – aber wann soll es losgehen? Wann ist das Wetter beständig? In welchen Monaten herrscht Hochsaison? Und wann wird die Reise am günstigsten? Die beste Reisezeit für Australien erfahren Sie hier.

Ein Kontinent, viele Klimazonen

Als Europäer kann man sich die Größenverhältnisse auf dem australischen Kontinent kaum vorstellen. Doch spätestens wenn Sie das erste Mal mit dem Camper über den endlosen Highway düsen, wird Ihnen allmählich bewusst, wie riesig dieses Land wirklich ist. Auf fast 7,7 Millionen Quadratkilometern befinden sich entsprechend viele Klimazonen. Bei der Planung Ihrer Route müssen Sie also auf die besonderen Bedingungen in „Ihrem“ Teil Australiens achten. Auf CamperDays finden Sie eine Auswahl an verschiedenen Miet-Wohnmobilen für Ihren Australien-Trip.

Der Norden

Im Norden herrscht ein subtropisches Klima mit gemäßigten Temperaturen. Im australischen Sommer ist es dort schwül und es kommt zu starken Regenfällen. Die Regenzeit geht von November bis April und wütet mit Stürmen, Gewittern und sintflutartigen Sturzbächen, die oft zu Straßensperrungen führen. Reisen Sie deshalb am besten außerhalb der Regenzeit zwischen April und Oktober, wenn die Temperaturen bei noch immer warmen 25-30 Grad liegen und mit Unwettern nicht zu rechnen ist.

Das Outback

Auch das Outback bereisen Sie am besten in der Trockenzeit zwischen April und Oktober. Tagsüber ist es dann angenehm warm, für die Nacht in der Wüste sollten Sie allerdings dicke Decken dabei haben. Im australischen Sommer (November bis Februar) ist es extrem heiß und die Reise durch die Wüste ohne Wasserstellen in nächster Nähe kann zum Problem werden. Viele Touristen wissen darüber nicht gut genug Bescheid und versuchen ihr Glück trotzdem zur Sommerzeit. Wenn Sie nicht auf einen Survival-Trip am Limit aus sind, raten wir Ihnen aber dringend davon ab!

Achtung: Das Outback verfügt nur über sehr wenige ausgebaute Straßen. Den Sand- und Steinboden im Buschland können Sie nur mit einem Allrad-Camper sicher befahren!

Küstenregionen

Ost- und Westküste haben eigentlich ganzjährig Reisezeit. Das Meereswasser heizt sich wegen der Strömungsverhältnisse nur bis knapp über 20 Grad auf, aber es gibt Sonne satt bei sommerlichen Lufttemperaturen.

An der Südostküste zwischen Sydney und Brisbane sind die meisten Reisenden zwischen Oktober und März unterwegs und es kann in Badehochburgen wie Gold Coast schon mal sehr voll werden.

An der Nordostküste zwischen Brisbaine und Cairns und an der Westküste zwischen Perth und Darwin herrscht von April bis Oktober Hochsaison. Überfüllte Strände an jeder Ecke wie in europäischen Urlaubsländern müssen sie aber auch in der Hochsaison nicht befürchten. Außerhalb von touristischen Hochburgen finden Sie an Australiens Küsten immer ein ruhiges Plätzchen am Strand.

Achtung: An der Nordost- und an der Westküste ist von Dezember bis März Regenzeit und es kann ungemütlich werden. Außerdem tauchen zu dieser Zeit nördlich von Rockhampton giftige Quallen auf, die das Baden gefährlich machen.

Tipp: Die Grenze zwischen gemäßigtem Klimabereich und tropischem Raum wird durch den Tropic of Capricorn, den Wendekreis des Steinbocks markiert, der auf allen australischen Landkarten eingezeichnet ist.

Günstigste Zeit fürs Camping

Viele Campingplätze und Caravan Parks in Australien haben drei Preiskategorien: Am teuersten sind Plätze in der Hochsaison, die sich meist nach den Weihnachts- und Schulferien der einzelnen Bundesstaaten richtet, gefolgt von der Zwischensaison (andere Schulferien, lange Wochenenden). Am günstigsten ist die Nebensaison außerhalb der Schulferien.

Im Outback bieten so genannte Roadhouses das ganze Jahr über sehr günstige Stellplätze für Wohnmobile an. Auch Bushcamps in Nationalparks sind eine günstige Alternative. Solche Stellplätze in der freien Natur kosten zwischen 3 und 11 AUD, verfügen aber nicht über den Komfort der organisierten Campingplätze. Hier müssen Sie auch darauf achten, dass es sich nicht um einen reinen Zeltplatz handelt und Sie mit dem Wohnmobil dort einfahren dürfen.

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Die billigste Variante ist natürlich das Wildcampen. Sein Zelt aufzuschlagen ist an vielen Orten jedoch verboten und kann mit hohen Geldstrafen belegt werden. Erlaubt und kostenlos ist das Übernachten an allen gekennzeichneten Rest-Areas. Diese liegen mindestens 20 km vom nächsten Campingplatz oder Ort entfernt.

Titelbild: #100710943 | Urheber: totajla – fotolia.com
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