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Die besten Campingplätze in Australien

von CamperDays-Redaktion
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Campingplatz in Australien

In Australien gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Campen, von luxuriösen Caravan Parks am Meer bis zu einfachen Bushcamps im Outback. Wir stellen Ihnen die unterschiedlichen Campingformen vor und geben Ihnen Tipps, wie Sie die besten Plätze für Ihr Wohnmobil erkennen und Geld sparen können.

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Komfortabel bis luxuriös: Big4 und TopTourist Caravan Parks

Big4

Sehr renommiert sind die Big4 Holiday Parks mit über 180 Campingplätzen in ganz Australien, die allermeisten davon in bestechend schöner Lage: an Meeresstränden, in Wäldern, bei Farmen und immer nah an Städten gelegen.

Auf den Big4 Plätzen gibt es sicherlich den größten Komfort, den Sie auf australischen Campingplätzen finden können: von Sanitäranlagen, Camp-Küchen und Grillplätzen über Spiel- und Tennisplätze bis zu beheizten Pools, Cafés und Fernsehräumen.

Dieser hohe Komfort hat allerdings auch seinen Preis, Big4-Plätze sind grundsätzlich die teuerste Variante des Campings in Australien. Parks, die zu der Kette gehören, finden Sie in jedem Bundesstaat, vor allem an der Ost- und Westküste. Selbst mitten im Outback findet sich ein erstklassiger Holiday Park der Big4: der Mac Donnell Range Holiday Park in Alice Springs. Er wurde mehrfach als der beste Caravan Park im Nothern Territory ausgezeichnet.

TopTourist Caravan Parks

Eine gute Alternative sind auch die Parks mit dem TopTourist-Siegel, die den Big4 in Sachen Komfort nahekommen, aber günstiger sind. Die Parks sind ebenfalls im ganzen Land verteilt, mit Ausnahme von Tasmanien. Im Outback befindet sich ein 4-Sterne-Park, der Wintersun Cabin & Caravan Park in Alice Springs.

Die Campingplätze der TopTourist-Kette verfügen über 3 oder 4 Sterne. Die Ausstattung auf allen Plätzen ist ordentlich, aber nur einige bieten dieselben Annehmlichkeiten wie die Big4 (Pools, Internetzugang, Freizeitangebote etc.). Dafür ist das Preis-Leistungsverhältnis bei TopTourist stets angemessen. Sie können sich vorher in Ihrem Campingführer darüber informieren, welche Ausstattung auf welchem Platz vorhanden ist.

Club-Mitgliedschaft kann sich lohnen

Wenn Sie Wert auf hohen Komfort legen, sind die beiden Campingplatz-Ketten das Richtige für Sie. In dem Fall sollten Sie sich zu Beginn Ihrer Reise für eine Kette entscheiden und ggf. eine Club Member Card erwerben. Die Mitgliedschaft hält zwei Jahre an und Sie bekommen auf allen Plätzen der jeweiligen Kette einen Nachlass von ca. 10 %. Rechnen Sie am besten vorher aus, ob sich der Kauf bei der Zahl Ihrer Übernachtungen in Caravan Parks rentiert.

In Tasmanien gibt es eine weitere Kette mit insgesamt 14 Parks, den Tasmanian Tourist Club. Auch hier können Sie Mitglied werden und von Rabatten profitieren – und zwar ohne Mitgliedsbeitrag! Die Parks sind günstiger und weniger luxuriös als die Big4 und einige der Top Tourist-Plätze, aber ordentlich ausgestattet und mit angemessenen Preisen versehen.

Guter Standard: unabhängige Campingsites

Natürlich kommen Sie auch ohne eine Mitgliedskarte in einem Club aus. Wenn Sie kleinere Betriebe vorziehen und einige Nächte auch Wildcampen wollen, kommen Sie so noch günstiger weg. Auch wenn die beiden großen Ketten im Land dominieren, gibt es ein paar unabhängige, familiengeführte Campingplätze, zum Beispiel auf Farmen. Auch dort finden Sie eine zufriedenstellende Grundausstattung vor: sanitäre Anlagen, Stromanschlüsse, Kochstellen und mehr.

Einfach: Camping in Nationalparks

Nichtkommerzielle Caravan Parks gibt es in sämtlichen Nationalparks des Landes. Sie werden vom National Parks and Wildlife Service betrieben und dienen der Erhaltung der australischen Naturschutzgebiete.

Sie sind weiter von den Städten entfernt als die meisten Parks der großen Ketten und befinden sich in wirklich spektakulärer Lage: im Regenwald, vor Wasserfällen, in Gebirgen oder im wüstenähnlichen Buschland.

Die Ausstattung kann ganz unterschiedlich sein. Einige Parks sind organisierte Campgrounds mit Toiletten und Warmwasserduschen. In anderen, den so genannten Bushcamps, muss man sich mit Plumpsklos und einer Wasserstelle begnügen und bekommt das echte, raue Wildlife zu spüren. Dementsprechend sind auch die Stell- und Zeltplatzpreise: entweder sie sind kostenlos oder es wird gebeten, ein paar Dollar in eine dafür vorgesehene Briefbox zu werfen („Self Registration“). Für solche Plätze sollten Sie bei Ihrer Wohnmobilvermietung nach einem Fahrzeug schauen, das über eine eigene sanitäre Ausstattung verfügt, vor allem dann, wenn Sie hier mehrere Nächte bleiben möchten.

Achtung: In der Hochsaison, vor allem während der Schulferien, sind die Plätze in Nationalparks schnell überfüllt. Eine vorherige Buchung wird empfohlen.

Gratis: Wildcampen

Die günstigste Variante ist natürlich das Wildcampen, das aber an vielen Stellen verboten ist. Kostenlos können Sie an gekennzeichneten Rest-Areas übernachten. In Nationalparks wird Wildcampen mit hohen Geldstrafen belegt. Im Outback allerdings, wo es nicht an jeder Ecke ein Campingareal gibt, stört sich kaum jemand an Wildcampern, die sich respektvoll verhalten. Stellplätze für Ihr Wohnmobil finden Sie im Outback auch vor allen Roadhouses für wenige australische Dollar.

Titelbild: #6560688 | Urheber: MV – fotolia.com
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leingruber hans & Edeltraud22. Mai 2017 - 14:25

Wir waren im Jahr 2001 rund um Australien unterwegs, vorwiegend auf Big 4 Campingplätze, war wunderbar, hatten Wir eine Member-Card! Wären jetzt neugierig, was es jetzt kostet, z. B. in Townswill!!!!!!!

Antwort
Dimi23. Mai 2017 - 10:30

Hallo zusammen,

die Big4 Campingplätze kosten momentan ca. 30 – 50 $ pro Nacht, je nach Art des Platzes. Manche Plätze sind etwas kostspieliger. Das teuerste, das wir gesehen haben, war eine Nacht für 70 $. Sites ohne Strom sind natürlich günstiger und mit einer Membercard gibt es nochmal 10% Rabatt.

Viele Grüße

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