Startseite Down UnderAustralien Camping in Australien: Diese Campingplätze gibt es in Down Under

Camping in Australien: Diese Campingplätze gibt es in Down Under

von Julia
2 Kommentare
Autos und Wohnwagen campen an einem Strand in Australien

Letztes Update: 15.02.2022

Morgens aufwachen und den Blick über das Outback oder eine strahlend blaue Bucht schweifen lassen: Camping in Australien ist ein Erlebnis, das ihr nicht so schnell vergessen werdet. Die meisten Campingplätze in Australien sind unglaublich schön gelegen und wesentlich günstiger als eine Übernachtung im Hotel. Aber welche Arten von Campingplätzen gibt es in Australien eigentlich? Und was kostet ein Campingplatz in Australien im Durchschnitt? Wir haben für euch die wichtigsten Infos rund ums Campen in Australien gesammelt.

1. Komfortabel bis luxuriös: Big4 und TopTourist Caravan Parks

Campingplatz am Forster Beach in Australien

Viele Caravan Parks bestechen durch eine traumhafte zentrale Lage © Danilo Riba stock.adobe.com

Big4

Sehr renommiert sind die Big4 Holiday Parks mit über 180 Campingplätzen in ganz Australien, die allermeisten davon in bestechend schöner Lage: an Meeresstränden, in Wäldern, bei Farmen und immer nah an Städten gelegen. Auf den Big4 Plätzen gibt es sicherlich den größten Komfort, den ihr auf australischen Campingplätzen finden könnt: von Sanitäranlagen, Camp-Küchen und Grillplätzen über Spiel- und Tennisplätze bis zu beheizten Pools, Cafés und Fernsehräumen.

Dieser hohe Komfort hat allerdings auch seinen Preis: Big4-Plätze sind grundsätzlich die teuerste Variante des Campings in Australien. 40 bis 60 AUD pro Nacht keine Seltenheit. Parks, die zu der Kette gehören, findet ihr in jedem Bundesstaat, vor allem an der Ost- und Westküste. Selbst mitten im Outback findet sich ein erstklassiger Holiday Park der Big4: der Mac Donnell Range Holiday Park in Alice Springs. Er wurde sogar schon mehrfach als der beste Caravan Park im Nothern Territory ausgezeichnet.

TopTourist Caravan Parks

Eine gute Alternative sind die Parks mit dem TopTourist-Siegel, die den Big4 in Sachen Komfort nahekommen, aber günstiger sind. Die Parks sind ebenfalls im ganzen Land verteilt, mit Ausnahme von Tasmanien. Im Outback befindet sich ein 4-Sterne-Park, der Wintersun Cabin & Caravan Park in Alice Springs. Die Campingplätze der TopTourist-Kette verfügen über 3 oder 4 Sterne. Die Ausstattung auf allen Plätzen ist ordentlich, aber nur einige bieten dieselben Annehmlichkeiten wie die Big4 (Pools, Internetzugang, Freizeitangebote etc.). Dafür ist das Preis-Leistungsverhältnis bei TopTourist stets angemessen.

Symbol TippClub-Mitgliedschaft
Wenn ihr Wert auf hohen Komfort legt, sind die beiden Campingplatz-Ketten das Richtige für euch. In dem Fall solltet ihr euch zu Beginn eurer Reise für eine Kette entscheiden und ggf. eine Club Member Card kaufen. Mit er Karte bekommt ihr auf allen Plätzen der jeweiligen Kette einen Nachlass von ca. 10 %. Rechnet am besten vorher aus, ob sich der Kauf für euren Aufenthalt rentiert.

2. Guter Standard: unabhängige Campingsites

Camping in Australien

Manche Farmen in Australien vermieten Stellplätze © nick holdsworth stock.adobe.com

Für euch darf Camping in Australien ruhig etwas naturbelassener und privater sein? Auch wenn die beiden großen Ketten im Land dominieren, gibt es ein paar unabhängige, familiengeführte Campingplätze, zum Beispiel auf Farmen. Dort geht es etwas ruhiger zu und die Preise pro Nacht sind günstiger als auf den großen Caravan Parks. Außerdem kann sich die Grundausstattung in den unabhängigen Campsites durchaus sehen lassen: In der Regel sind die Campingplätze in Australien mit sanitäre Anlagen, Stromanschlüssen, Kochstellen und mehr ausgestattet. Auf farmstaycampingaustralia findet ihr Betriebe, die dieses Konzept unterstützen.

🚐 Lesetipp: Die besten Apps: Stellplatzsuche für das Wohnmobil leicht gemacht

3. Einfach: Camping in Nationalparks

Camping im Karijini National Park in Australien

Camping im Karijini National Park in Australien © Philip Schubert stock.adobe.com

Nichtkommerzielle Caravan Parks gibt es in sämtlichen Nationalparks des Landes. Sie werden vom National Parks and Wildlife Service betrieben und dienen der Erhaltung der australischen Naturschutzgebiete. Sie sind weiter von den Städten entfernt als die meisten Parks der großen Ketten und befinden sich in wirklich spektakulärer Lage: im Regenwald, vor Wasserfällen, in Gebirgen oder im wüstenähnlichen Buschland.

Die Ausstattung kann ganz unterschiedlich sein. Einige Parks sind organisierte Campgrounds mit Toiletten und Warmwasserduschen. Pro Person werden hier rund 3 – 11 AUD pro Person fällig. In anderen, den so genannten Bushcamps, muss man sich mit Plumpsklos und einer Wasserstelle begnügen und bekommt das echte, raue Wildlife zu spüren. Dementsprechend sind auch die Stell- und Zeltplatzpreise: entweder sie sind kostenlos oder es wird gebeten, ein paar Dollar in eine dafür vorgesehene Briefbox zu werfen („Self Registration“). Für solche Plätze solltet ihr bei eurer Wohnmobil-Buchung nach einem Fahrzeug schauen, das über eine eigene sanitäre Ausstattung verfügt – vor allem dann, wenn ihr mehrere Nächte bleiben möchten.

Symbol TippGut zu wissen
In der Hochsaison, vor allem während der Schulferien, sind die Plätze in Nationalparks schnell überfüllt. Eine vorherige Buchung wird empfohlen.

4. Gratis: Wildcampen

Camping mit Blick auf den Strand in Australien

Wildcamping am Strand ist in Australien in der Regel verboten © Michael stock.adobe.com

Die günstigste Variante, wenn es ums Camping in Australien geht, ist das Wildcampen. Aber ist Wildcampen in Australien erlaubt? Da müssen wir euch leider enttäuschen: Offiziell ist das Wildcampen in Australien verboten. In Nationalparks oder an den Stränden in Australien wird das Freistehen mit dem Camper zum Beispiel mit hohen Geldstrafen belegt. Aber gibt es Alternativen?

Ja, die gibt es! Im Outback, wo es nicht an jeder Ecke ein Campingareal gibt, stört sich kaum jemand an Wildcamperinnen und Wildcampern, die sich respektvoll verhalten. Stellplätze für euer Wohnmobil findet ihr im Outback in den meisten Fällen an sogenannten Roadhouses für wenige australische Dollar. Darüber hinaus könnt ihr in der Regel kostenlos an gekennzeichneten Rest-Areas übernachten, um eure Batterien wieder aufzuladen. Auf der Website von Camps findet ihr eine gute Übersicht über mehr als 14.000 Rest-Areas zum Übernachten.

🚐 Lesetipp: Outback-Tour Australien: mit dem Wohnmobil durch das rote Zentrum

Auf CamperDays findet ihr das passende Wohnmobil für eure Australien-Reise – vom Alkoven-Fahrzeug bis zum Campervan.

Titelbild: #186838338 | Urheber: Philip Schubert

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leingruber hans & Edeltraud 22. Mai 2017 - 14:25

Wir waren im Jahr 2001 rund um Australien unterwegs, vorwiegend auf Big 4 Campingplätze, war wunderbar, hatten Wir eine Member-Card! Wären jetzt neugierig, was es jetzt kostet, z. B. in Townswill!!!!!!!

Antwort
Dimi 23. Mai 2017 - 10:30

Hallo zusammen,

die Big4 Campingplätze kosten momentan ca. 30 – 50 $ pro Nacht, je nach Art des Platzes. Manche Plätze sind etwas kostspieliger. Das teuerste, das wir gesehen haben, war eine Nacht für 70 $. Sites ohne Strom sind natürlich günstiger und mit einer Membercard gibt es nochmal 10% Rabatt.

Viele Grüße

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