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NZ streets are different: gelassen durch Neuseeland (Teil 2)

von CamperDays-Redaktion
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Unser Kollege Tim ist im Herbst 2018 fünf Wochen mit einem Camper durch Neuseeland getourt. Von seinen Abenteuern hat er jede Menge Reisetipps, wunderbare Bilder und einen Schwung neuseeländischer Redewendungen mitgebracht, mit denen er seither das gesamte Büro erfreut.

In diesem Artikel erzählt Tim von seiner Zeit auf der Südinsel. Sie wollen wissen, wie alles begann? Dann hüpfen Sie rüber in die Reisewelt und lesen Sie dort: NZ streets are different: gelassen durch Neuseeland (Teil 1).

Impressionen der neuseeländischen Südinsel

Mit Beginn meiner dritten Reisewoche befand ich mich dann bereits auf der Südinsel, wo nach meiner Ankunft in Picton direkt zum Abel-Tasman-Nationalpark aufgebrochen bin. Diese Region ist bekannt für Neuseelands beste Wetterverhältnisse, weswegen eine große Kajak- und Wandertour vor Ort sehr viel Spaß bereitet. Aufgrund meines verlängerten Aufenthalts auf der Nordinsel konnte ich allerdings nur das abgespeckte Programm wahrnehmen. Die kurze Wandertour war aber trotzdem traumhaft!

Danach verschlug es mich über den Highway No. 1 die Ostküste der Südinsel entlang nach Kaikoura, dem place to be for whale watching. Die direkte Küstenlage mit den Alpen im Rücken bietet ein weiteres herrliches Bild, dass in einer Neuseeland-Sammlung nicht fehlen sollte.

Im Anschluss ging es für mich und meinen Jucy-Camper nach Christchurch, wo ich mich von meinem Fahrzeug trennen musste und einen Apollo-Camper übernahm. Da ich Christchurch als letztes Ziel in meinem Plan hatte, brach ich von dort aus direkt nach Queenstown aus. Auf der längsten Tagesstrecke meiner Reise wird man abseits der Straße natürlich mich einigen Sehenswürdigkeiten belohnt, wie z.B. dem Lake Pukaki und Mt. Cook, dem höchsten Berg Neuseelands.

Über Queenstown hört man immer wieder, dass es die Extremsport-Hauptstadt der Welt sei. Schließlich wurde hier Bungeejumping erfunden! An jeder Ecke wird man mit den verschiedensten aufregenden Möglichkeiten bombardiert – nicht nur mit Bungeejumping, sondern auch mit Wildwasser-Rafting oder Mountainbiken. Auch eine Fahrt mit der Gondel auf den Ben Lomond oder über den Lake Wakatipu sind absolute Highlights.

Von hier aus bietet sich auch eine wunderbare Eintagestour zum Milford Sound an. Nicht nur die wunderschöne Fjordlandschaft Neuseelands, die man per Boot erkunden kann, ist ein wunderbares Erlebnis, sondern auch der Weg dorthin selbst. Auf der Fahrt hat man genügend Zeit, die Landschaft zu bewundern (besonders toll: die Mirror Lakes) oder Keas, die neugierigen Neuseeland-Papageien, hautnah zu erleben.

Nach meiner Milford-Sound-Tour (übrigens über Jucy Z gebucht) hat es mich nach Te Anau verschlagen, um die dortigen Gloworm Caves zu besichtigen. Im Anschluss habe mich direkt auf den Weg nach Dunedin gemacht, um die schottischste Stadt Neuseelands zu besichtigen. Hier hat ein Nachmittag vollkommen ausgereicht, um alle wichtigen Gebäude zu sehen.

Abschied in Christchurch

Mein letztes Reisestück im Camper brachte mich dann wieder zurück nach Christchurch, der größten Stadt auf der Südinsel. Hier merkt man sofort, dass die schweren Erdbeben von 2010 und 2011 immer noch Wirkungskraft haben. Die Innenstadt befindet sich immer noch im Wiederaufbau. Besonders die Kathedrale im Zentrum vermittelt dieses Gefühl, liegt doch der zusammengestürzte Turm bis heute vor dem Kirchenschiff. Die Neuseeländer streiten sich noch immer darüber, ob man die Kirche gemäß früherem Baustil wiederaufbaut oder doch komplett neu baut, um für zukünftigen Erdbeben gewappnet zu sein. Wer mehr über die Erdbeben am Ring des Feuers wissen will, der sollte Quake City besuchen. Diese Ausstellung beschäftigt sich mit den letzten beiden großen Beben. Des Weiteren lohnt sich ein Blick in die Turanga Library, welche hochmodern aufgebaut ist, oder ein Besuch des Willowbank Wildlife Reserves, wo man die Kotane Maori Experience erleben kann.

Abschließend kann ich nur jedem ans Herz legen, dieses Land mit dem Camper zu bereisen. Es ist überaus praktisch sein Heim immer bei sich zu haben und um an viele Orte zu kommen, führt meist kein Weg um einen fahrbaren Untersatz vorbei. Teile dieses wunderschönen Landes sollen sich auch super mit dem Fahrrad erkunden lassen. Ich habe viele Radfahrer gesehen, sie mir das bestätigt haben.

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