Die perfekte Wohnmobil-Tour durch Süddeutschland für 2 Wochen

von Julia
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Diese Wohnmobil-Tour durch Süddeutschland punktet mit allen Highlights von Bayern und Baden-Württemberg – von Alpen-Wanderrouten über romantische Burgen und Schlösser bis hin zu Bergseen, die es mit der Karibik aufnehmen können. Ich zeige euch die schönsten Camping- und Stellplätze für einen Zwischenstopp und verrate euchg, wo ihr günstig einen Mietcamper buchen könnt.

Wohnmobil-Tour Süddeutschland: Karte und Infos

Walchensee, Kochel am See, Kochel am See (VGem), Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Bayern, Deutschland

Garmisch, Garmisch-Partenkirchen, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Bayern, 82467, Deutschland

Berchtesgaden, Landkreis Berchtesgadener Land, Bayern, 83471, Deutschland Chiemsee, Landkreis Traunstein, Bayern, Deutschland Ammersee, Landkreis Landsberg am Lech, Bayern, Deutschland Burg Hohenzollern, K 7110, Zollerberg, Zimmern, Bisingen, Gemeindeverwaltungsverband Bisingen, Zollernalbkreis, Baden-Württemberg, 72379, Deutschland Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg, Deutschland Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland

 

Start/Ziel: Stuttgart oder München
Strecke: 1.247 Kilometer
Reine Fahrzeit: 17 Stunden
Reisedauer: 2 Wochen oder länger
Mietcamper: Ein Campervan war für unsere Wohnmobil-Tour durch Deutschland perfekt, aber auf CamperDays findet ihr zum Beispiel auch größere Wohnmobile für bis zu sechs Personen.

1. Start in Stuttgart (Tag 1)

Blick von den Weinbergen nach Stuttgart
 
In Stuttgart geht unsere zweiwöchige Wohnmobil-Tour durch Süddeutschland los. Und ja, wenn man in den Zug in die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg einfährt, bekommt man schon einmal einen Vorgeschmack auf die nächsten Wochen. Wie viele andere Städte im Süden von Deutschland, wird Stuttgart von Hügeln eingerahmt und ist somit wie gemacht für Ausflüge in die Natur. Wenn ihr genug Zeit habt, lohnt sich ein Ausflug in die Weinberge. Oder ihr schaut euch die Innenstadt mit dem Porsche-Museum, dem hübschen Schlossplatz, der Staatsgallerie und den vielen Parks an.

Für uns geht die Reise allerdings schon direkt weiter. Wir holen unseren Mietcamper in Sindelfingen etwa 15 Minuten entfernt ab. Zum Glück fährt eine Bahn in den kleinen Vorort und wir sind nicht lange unterwegs. Dort angekommen, sind wir positiv überrascht: Auf den ersten Blick sieht der Camper wie ein etwas größerer Van aus, dabei haben wir viel mehr Platz als angenommen. Mit ein paar Handgriffen verwandeln sich die Autositze in eine gemütliche Sitzecke oder sogar in ein Bett. Und auch eine kleine Küche mit Waschbecken, Kühlschrank und zwei Herdplatten sind eingebaut.

Finde deinen Camper in Stuttgart

In Stuttgart gehen wir noch einmal einkaufen, bevor es losgeht – und danach richtig gut essen. Als Riesenfans vom schwäbischen Brauhaus-Essen möchten wir uns das nicht entgehen lassen. Mein Tipp: Das Restaurant Platzhirsch befindet sich in der Stuttgarter Altstadt direkt am Hans im Glück Brunnen und bietet einen guten Mix aus deutscher und internationaler Küche an. Die Käsespätzle hier sind ein Traum!

2. Burg Hohenzollern (Tag 1)

Burg Hohenzollern in Süddeutschland
 
Alle sprechen von Schloss Neuschwanstein, aber die Burg Hohenzollern ist meiner Meinung nach viel schöner. Ähnlich wie das Märchenschloss steht die Burg auf einem Berg, ist aber nicht ganz so kitschig wie das berühmte Pendant in Bayern. Von Stuttgart aus seid ihr gerade einmal eine Stunde unterwegs. Perfekt, um sich an den Mietcamper zu gewöhnen!

Direkt vor der Burg gibt es einen Parkplatz, wo wir den Camper abstellen. Von dort aus geht es steil bergauf, es fahren aber auch Shuttlebusse. Danach geht es durch knapp 20 Zimmer, Salons und Galerien, von denen eine prunkvoller als die andere ist. Die Burg ist heute noch immer im Besitz zweier Familienzweige der Hohenzollerns. Übrigens: Der Eintritt in die Burg ist etwas günstiger, wenn ihr euch die Tickets schon vorab online kauft (23 Euro statt 26 Euro pro Person).

Wenn ihr so gerne wandern geht wie wir, dann ist die Schwäbische Alp wie gemacht dafür. Der Premiumwanderweg Traufgang führt zum Beispiel auf den Trauffelsen. Von dort aus habt ihr einen fantastischen Blick auf die Burg Hohenzollern. Der Weg ist mit 15 Kilometern und 420 Höhenmetern mittelschwer, ihr könnt den Wanderweg aber auch abkürzen. Mehr Infos und Routen findet ihr hier.

Restaurant-Tipp
Das Restaurant Domäne in Hechingen ist perfekt zum Einkehren nach einer langen Wanderung. Hier wird in einem alten Gewölbekeller schwäbische kreative Küche serviert. Unbedingt die Flädlesuppe als Vorspeise nehmen!

3. Freiburg im Schwarzwald (Tag 1 bis 3)

Kleine Gasse in Freiburg im Breisgau
 
Für uns geht es weiter in den südlichen Schwarzwald, vorbei an bewaldeten Hängen und Örtchen mit Fachwerkhäusern. Unser Ziel: die sonnige Universitätsstadt Freiburg. Sie liegt am Fuß der Berghänge und Weinberge des Südschwarzwalds und besitzt eine der schönsten Altstädte in ganz Deutschland. Vor allem bei schönem Wetter macht es Spaß durch die kleinen Gassen mit den Giebelhäusern zu spazieren. Was Freiburg so besonders macht: Die kleinen Kanäle, die durch die Straßen fließen, sind perfekt für eine Abkühlung. Macht es wie die Einheimischen, kauft euch ein Kaltgetränk und haltet die Füße ins kalte Wasser.

Von Freiburg aus seid ihr ganz schnell in der Natur. Zahlreiche Mountainbikerouten starten direkt in der Stadt und führen euch von dort in die Hügel des Schwarzwaldes. Wer lieber wandern geht, läuft durch lichte Wälder auf den Schlossberg. Direkt hinter dem Schwabentor geht es bergauf bis zum Gipfel. Besonders schön: der Ausblick auf die Stadt. Vor den dunklen Hängen des Schwarzwalds ragt der Münsterturm hoch aus dem Meer roter Giebeldächer empor.

Alternativ wandert ihr im Freiburger Mühlwald zum den höchsten Baum Deutschlands. Waldtraut vom Mühlwald (kein Scherz!) ist eine Douglasie und misst stolze 67 Meter. Von Freiburg aus seid ihr mit dem Camper auch schnell am Titisee (ca. 45 Minuten) oder auf dem Feldberg, dem höchsten Gipfel des Schwarzwaldes.

Campen im Schwarzwald
In der Schwarzwald-Region gibt es mehr als 70 offizielle Campingplätze. Hinzu kommen Stellplätze bei Privatleuten, die ihr zum Beispiel über Nomady finden könnt. Hier sind die schönsten Naturcampingplätze im Schwarzwald.

4. Bodensee (Tag 4 bis 6)

Blick über den Bodensee auf den Säntis in der Schweiz © Manuel Schönfeld - stock.adobe.com
Eigentlich hatten wir den Bodensee bei der Planung unserer Wohnmobil-Tour durch Süddeutschland gar nicht auf dem Schirm. Und was soll ich sagen: Am Ende sind wir hier zwei Nächte geblieben, weil es so schön war. Als Deutschlands größter See bildet er die natürliche Grenze zur Schweiz und Österreich und liegt vor der malerischen Kulisse der Alpen.

Was man hier machen kann? Jede Menge! Unternehmt zum Beispiel eine Bootstour und besucht die Blumeninsel Mainau. Oder schippert weiter zur UNESCO-Weltkulturerbe-Insel Reichenau. Erkundet Schloss Salem, Burg Meersburg und das einzigartige Zeppelin-Museum.

Außerdem liegt die Stadt Konstanz am Ufer des Bodensees. Spaziert durch die malerische Altstadt und stattet unbedingt dem Münster Konstanz und dem Hafen mit der Statue der Imperia von Konstanz einen Besuch ab. Dort befindet sich auch das historische Konzil.

Camping-Tipp
Der schöne kleine Campingplatz Birnau-Maurach liegt direkt am Ufer des Bodensees und ist nut 7 Kilometer von Salem entfernt. Für uns ist der Platz perfekt, weil er nicht zu groß ist: Kurze Wege heißt das Stichwort. DasPersonal ist unglaublich hilfsbereit, die Sanitäranlagen sauber, Strom und Wasser ist auch vorhanden.

5. Über die Deutsche Alpenstraße nach Bayern (Tag 6)

Blick auf Schloss Neuschwanstein in Bayern © Yasonya - stock.adobe.com
Wusstet ihr, dass am Bodensee eine der berühmtesten Panoramastraßen Deutschlands beginnt? Die Deutsche Alpenstraße führt auf 484 Kilometern von Lindau nach Berchtesgaden, also quasi einmal quer durch Süddeutschland. Unsere Wohnmobil-Tour führt uns also weiter in den Osten, zum wohl berühmtesten Bauwerk Deutschlands:Schloss Neuschwanstein. Im Sommer ist hier extrem viel los – wer es im Juli und August besuchen möchte, sollte frühmorgens und besser unter der Woche vorbeischauen und die Tickets vorab online reservieren. Das Schloss wird nämlich jährlich von Millionen Menschen aus der ganzen Welt besichtigt. Kein Wunder, mit seiner weißen Fassade, den verspielten Türmchen und der Lage oberhalb des Allgäus, könnte das Ganze einem Disney-Film entsprungen sein. (Mir persönlich etwas zu kitschig, aber ohne Frage absolut beeindruckend.)

Legt nach eurer Weiterfahrt unbedingt einen Zwischenstopp am Alpsee ein. Er liegt unterhalb des Schlosses und leuchtet in Türkistönen. Nahe dem Märchenschloss markiert Füssen übrigens das Ende der Romantischen Straße. Die toruistische Stadt am Fuße der Alpen ist einen halben Erkundungstag wert. Wenn ihr lieber in die Natur möchtet, starten hier leichte Wanderwege mit Alpenblick.

Camping-Tipp
Übernachtet haben wir in Ohlstadt etwa eine Stunde weiter entfernt. Dort haben wir nämlich über vansite.eu einen richtig idyllischen Stellplatz gefunden. Im Tinyhouse-Dorf von Tina steht ihr auf einer befestigte Fläche direkt neben einer Pferdekoppel. Tina ist selbst viel mit ihrem Camper (ein umgebauter Feuerwehr-Truck!) unterwegs und eine spannende Persönlichkeit. Gut zu wissen: Es gibt eine Komposttoilette und Frischwasser zum Zähne putzen, aber keine Dusche und kein fließend Wasser.

6. Walchensee (Tag 7)

Blick auf eine Hütte am Walchensee in Bayern
 
Heute fahren wir ausgeschlafen und topfit an den Walchensee. In Artikeln oder Reiseblogs wird der See immer wieder als Kleine Karibik von Bayern bezeichnet. Klingt übertrieben? An sonnigen Tagen ist der Vergleich gar nicht mal so weit hergeholt. Den schönsten Blick habt ihr vom Herzogstand aus, denn der Münchner Hausberg ist 1.731 Meter hoch. Von hier blickt ihr südwärts auf den Walchensee und nach Norden über den Kochselsee ins Land. Nehmt am besten die Seilbahn nach oben und beginnt dann eine der Wanderungen auf dem Gipfel.

🚐 Lesetipp: Die 7 schönsten Seen in Bayern zum Campen, Wandern und Baden gehen

Bei gutem Wetter gibt es gleich mehrere Badestellen. Für viele ist Niedernach der schönste Ort zum Schwimmen gehen, denn dort befindet sich ein kleiner Sandstrand. Im Sommer ist es hier allerdings sehr voll. Mein Tipp: In Einsiedl ist weniger los. Kurz vor der Mautstraße gibt es einen Parkplatz für Wohnmobile, wo ihr übrigens auch für 15 Euro übernachten könnt. Von dort aus sind es nur noch ein paar Meter zu einem kleinen Kiesstrand. Besonders in den Abendstunden ist es hier unglaublich schön.

Camping-Tipp
Camping Walchensee liegt direkt am Wasser und ist ein sehr beliebter Platz. In der Hochsaison also am besten rechtzeitig reservieren!

7. Garmisch-Partenkirchen und Partnachklamm (Tag 8)

Blick in die Partnachklamm in Bayern
 
Heute steht ein Ort auf dem Programm, denn ich schon ewig besuchen wollte. Die Partnachklamm liegt in Garmisch-Partenkirchen und gehört zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Vor allem im Sommer soll hier sehr viel los sein, aber ich habe Glück: Den ganzen Tag regnet es schon ein bisschen, weswegen viele ihren Besuch umplanen. Dabei wird man in der 80 Meter tiefen Klamm ohnehin immer nass. Grund dafür sind die unglaublichen Wassermassen, die durch die Schlucht donnern und das Wasser, das von den Felsen herunter tropft. Also: Regenjacke an und los geht’s!

🚐 Lesetipp: Wandern in Bayern: Geheimtipps und Klassiker für euren Camping-Urlaub

Etwa 700 Meter lang ist die Partnachklamm, aber ich brauche trotzdem eine Weile bis ich die Schlucht durchquert habe. Ich lege einfach zu viele Fotostopps ein, denn die gigantischen Felswände und die tosenden Wassermassen sind einfach zu faszinierend. Wieder draußen angekommen, habt ihr zwei Möglichkeiten: Entweder lauft ihr durch die Klamm zurück oder nehmt einen schönen Rundwanderweg in Angriff. Die Wanderung zurück über die Graseck-Alm ist ausgeschildert und dauert etwa zwei Stunden. Mit 258 Höhenmetern ist sie nicht zu anspruchsvoll und zwischendurch könnt ihr eine Brotzeit auf der Alm einlegen.

Tipps zur Planung
Vom Parkplatz an der bekannten Skischanze sind es knapp 30 Minuten zur Klamm, direkt davor könnt ihr nicht parken. Am besten bucht ihr euer Ticket online, dann könnt ihr mit dem QR-Code direkt durch das Drehkreuz gehen und müsst nicht an der Kasse anstehen. Ladet das Ticket unbedingt runter, denn in der Klamm habt ihr in der Regel keinen Empfang und WLAN schonmal gar nicht.

8. Chiemsee (Tag 9 bis 11)

Wanderung um den Chiemsee mit Blick auf die Alpen
 
Nach vielen Tagesausflügen möchten wir ein bisschen länger an einem Ort bleiben. Aus dem Grund quartieren wir uns auf dem Campingplatz Kupferschmiede im Norden des Sees ein. Der Platz ist optimal für ein paar Tage am Chiemsee. Hier kann man viel machen: Schließlich ist der See stolze 80 km² groß.

  • Die bekannteste Sehenswürdigkeit am See ist Schloss Herrenchiemsee auf der gleichnamigen Insel. Von Prien aus könnt ihr mit dem Ausflugsdampfer direkt rüber zur Insel fahren.
  • Vom Campingplatz könnt ihr nach Chiemgau spazieren. Auf dem Weg dorthin begegnen euch immer wieder kleine Badebuchten für einen Stopp.
  • Bei Regenwetter sind das Erlebnisbad in Prien oder die Chiemgau Thermen eine gute Alternative zu den Freibädern im Chiemsee. Mit unserer Kurkarte auf dem Campingplatz haben wir auf beide Bäder Rabatte bekommen.
Camping-Tipp
Der Campingplatz Kupferschmiede ist perfekt, wenn ihr mit dem kleinen Camper unterwegs seid, denn dann dürft ihr die Zeltwiese mitbenutzen. Dort sucht man sich einfach seinen Platz aus und steht besonders idyllisch. Der Platz ist mit Sanitäranlagen, einer Rezeption mit Brötchenservice sowie Spülbecken und einer Gefriertruhe gut ausgestattet. Außerdem kommt ihr durch eine Unterführung direkt zum Ufer des Chiemsees.

9. Nationalpark Berchtesgaden (Tag 11 bis 13)

Wandern in Bayern in den Alpen
 
In Süddeutschland gibt es viele schöne Ecken, aber der Nationalpark Berchtesgaden ist mein absoluter Lieblingsort. Alleine schon die Anfahrt durch kleine Bilderbuch-Dörfer mit Blick auf die Alpen ist traumhaft schön. Hier könnte man glatt eine ganze Woche Urlaub machen, denn es gibt so viele Wanderwege und Sehenswürdigkeiten, die sich lohnen. Deswegen kommt hier nur ein kleiner Ausschnitt von unseren drei Tagen Aufenthalt:

  • Mit der Seilbahn könnt ihr rauf auf den 1.800 Meter hohen Jenner fahren und von dort die halbe oder ganze Strecke hinunter wandern. Oben auf dem Gipfel habt ihr einen 360-Grad-Blick auf den Königssee und den Watzmann.
  • Am Königssee im Tal legen täglich Ausflugsschiffe zum Obersee ab. Die Fahrt durch die fjordähnliche Schlucht lohnt sich. Außerdem kommt ihr so zur Wallfahrtskirche St. Bartholomä, die ihr bestimmt von dem ein oder anderen Foto kennt.
  • Im Salzbergwerk Berchtesgaden könnt ihr euch tief unter die Erde begeben und bei einer Führung viel lernen. Ein Highlight ist die Fahrt über den unterirdischen Salzsee.
  • Das Kehlsteinhaus und Obersalzberg erinnern an die düstere NS-Vergangenheit und arbeiten die Geschichte mit Ausstellungen auf. Vom Kehlsteinhaus blickt ihr bei gutem Wetter 200 Kilometer weit in die Ferne.
Camping-Tipp
Campingplatz Grafenlehen ist nur einen Kilometer vom Königssee entfernt. Außerdem befindet sich eine Bushaltestelle für Ausflüge im Nationalpark direkt vor dem Platz. Die Lage ist superschön, denn ihr habt die Berge immer im Blick. Toiletten, Duschen und Co. waren top-sauber.

10. München (Tag 13)

Stände auf dem Vitualienmarkt in München © novro - stock.adobe.com
An München vorbei geht unsere Wohnmobil-Tour durch Süddeutschland weiter Richtung Ammersee. Allerdings legen wir einen Zwischenstopp in der bayerischen Landeshauptstadt ein. Hier existiert Volkstümlichkeit neben schnittigen BMWs und Designerboutiquen. Aber es wäre falsch München nur als Schickeria abzustempeln. Vor allem in den Sommermonaten hat die drittgrößte Stadt Deutschlands einen ganz besonderen Flair. Als Kölnerin schaue ich zum Beispiel neidisch den Surferinnen und Surfern auf der Eisbachwelle zu, denn sowas haben wir in unserer Domstadt nicht.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die Frauenkirche, die Bayerische Staatsoper, der Marienplatz mit dem Rathaus, das Schloss Nymphenburg, der Karlsplatz und der Hofgarten. Alle Orte liegen in der Innenstadt und können deswegen gut bei einem Spaziergang abgeklappert werden. Außerdem ist der Vitualienmarkt der perfekte Ort, um regionales Essen für den Camper einzukaufen.

11. Ammersee (Tag 13 und 15)

Badestelle mit Booten am Ammersee in Bayern
 
Unser letzer Stop auf unserer Wohnmobil-Tour durch Süddeutschland liegt keine Stunde von München entfernt. Der Ammersee ist vielleicht nicht ganz so bekannt wie der Starnberger See oder der Chiemsee, aber ist ein ganz besonders schöner Ort in Bayern. Hier ist es nicht ganz so trubelig wie an den großen Seen, aber die Infrastruktur ist trotzdem gut. Es gibt zum Beispiel jede Menge Campingplätze, viele davon mit schönster Lage direkt am See.

  • In der Nähe vom Ammersee liegt das Kloster Andechs, ein beliebter Wallfahrtsort. Von Herrsching aus könnt ihr durch das schattige Kiental direkt dorthin wandern.
  • Alternativ könnt ihr auch einmal um den Ammersee wandern. Ihr seid etwa drei Stunden unterwegs und könnt immer wieder Badestopps einlegen, zum Beispiel in der Herrschinger Bucht.
  • Eine willkommene Abwechslung zum Kochen im Camper ist das Seerestaurant St.Alban. Hier könnt ihr euch mit Blick auf den See Pasta, Fisch und viel mehr genießen.
Camping-Tipp
Auf dem Campingplatz in Utting am Ammersee könnt ihr im Sommer direkt ins Wasser hüpfen, denn hier gibt es eine Badestelle und Bootsstege am See. Kinder lieben den Hochseilgarten am Eingang. Außerdem bekommt ihr im Campingplatz-Shop alles, was ihr braucht.

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Titelbild: Wohnmobil im Allgäu  | #61232572 | Urheber: © travel3000 – stock.adobe.com

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1 Kommentar

Hartmut Scheuring 22. Dezember 2020 - 13:15

dabei!

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