StartseiteDown UnderAustralienRoute: Australiens wilder Westen (3 – 4 Wochen)

Route: Australiens wilder Westen (3 – 4 Wochen)

von Karen
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Campervan am Strand in West-Australien

Letztes Update: 10. März 2020

Australiens Westküste ist geprägt von grenzenlosen Weiten, malerischen Küsten des Indischen Ozeans, tierreichen Nationalparks und scheinbar unendlichen Stränden mit besten Surfbedingungen. Auf dieser Route durch den dünn besiedelten Westen von Australien erlebt ihr wildes Camping in den Nationalparks und das Gefühl von endloser Freiheit.

Inhaltsverzeichnis
1. Perth
2. Nambung National Park
3. Geraldton
4. Francois Peron National Park
5. Carnavron
6. Exmouth
7. Karijini National Park
8. Port Hedland
9. Eighty Mile Beach
10. Broome
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Route durch Australiens Westen: Alle Infos auf einem Blick
Reisedauer 3 – 4 Wochen
Strecke3.191 km
Start/ZielPerth – Broome
Beste ReisezeitApril bis Oktober
Geeignet fürFahrtüchtige Off-Road Abenteurer, Tierliebhaber, Surfer und Sonnenanbeter auf der Suche nach einsamen Stränden
TippEin 4WD-Fahrzeug buchen, um mehr von den Nationalparks sehen zu können. Bei Reisen in Nationalparks stets genug Gas und Trinkwasser mitnehmen.

1. Perth

Eure Wohnmobil-Reise beginnt in der Hauptstadt von Western Australia – in Perth. Mit ihren fast 1.700.000 Einwohnern ist sie die bei Weitem größte Stadt in der Region. Nehmt euch Zeit für einen Spaziergang durch die grüne Innenstadt von Perth. Sie liegt am Ufer des Swan Rivers. Von hier gelangt ihr schnell in den Kings Park and Botanic Garden, der eine großartige Aussicht auf die Skyline bietet.

Das Kulturleben der Stadt spielt sich im Perth Cultural Centre ab – hier befinden sich zwei bekannte Kunstgalerien: Perth Institute of Contemporary Arts und Art Gallery of Western Australia. Auch das hübsche Viertel Northbridge ist einen Besuch wert.

2. Nambung National Park

Die wichtigste und bekannteste Sehenswürdigkeit im Nambung National Park sind die Pinnacles – bis zu 3,5 Meter hohe Kalksäulen, die aus der Wüste ragen. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, stattet dem Pinnacles Desert Discovery Centre einen Besuch ab. Von den Aussichtsplattformen im Norden des Parks habt ihr die Möglichkeit die faszinierenden Landschaften des Nambung National Parks von oben zu betrachten.

4WD Fahrzeug im Pinnacles Dessert

4WD Campervan im Pinnacles Desert | © ake1150 – stock.adobe.com

🏕️ Campingplatz im Nambung National Park:
Nambung Station Caravan Park: ca. 45 Fahrtminuten vom Pinnacle Desert entfernt

3.  Geraldton

Das entspannte Städtchen Geraldton gilt als der Ausgangspunkt für die knapp 1.100 km lange Region Coral Coast. Die Stadt ist bekannt für ihre feinen Hummer, die im Sommer von Hunderten von Fischerbooten in den Hafen gebracht werden. Genießt diese Delikatesse am besten ganz frisch am Strand.

Wenn ihr mehr über die Kultur und Geschichte des Ortes wissen wollen, seit ihr im ehemaligen Gefängnis Bill Swell Complex richtig. Weitere kulturelle Highlights und tolle Shopping-Möglichkeiten bietet die Marine Terrace Mall, in der sich mehrere großartige Galerien befinden.

In den umliegenden Stränden findet ihr viele Möglichkeiten zum Wind- und Kitesurfen. Zu den beliebtesten der Stadt zählen der Sunset Beach, Point Moore, St.Georges Beach und der Mahomet’s Back Beach.

🏕️ Campingplätze in Gerladton:

3. Francois Peron National Park

Die spektakulären Landschaften dieses Nationalparks sind durch die starken Farbkontraste des türkisblauen Wassers, der weißen Strände und der roten Dünen geprägt. Hier findet ihr wildes Buschland und weite Buchten mit reger Vegetation. Die berühmteste Sehenswürdigkeit des Parks ist das Cape Peron North, wo oft Delfine lang schwimmen.

Um diesen Nationalpark besuchen zu können, benötigt ihr auf jeden Fall ein allradgetriebenes Fahrzeug. Der Park verfügt über mehrere Camping Areas, die aber keine Trinkwasser-Versorgung haben. Dafür dürft ihr fast überall angeln.

🚐 Lesetipp: Wohnmobil-Guide Australien

Strand an der Shark Bay im Francoise Peron National Park | © WITTE-ART.com – stock.adobe.com

🏕️ Campingplätze im Francois Peron National Park:

  • Big Lagoon Camping Area: Direkt am Wasser an der westlichen Küste in der Mitte des Nationalparks. 30 Fahrtminuten vom Ort Denham entfernt
  • Bottle Bay Camping Area: Direkt am Wasser, im Süden der Bottel Bay Beach, an der westlichen Küste im Norden des Nationalparks

4. Carnavron

In Carnavron habt ihr die Chance, die NASA Satelliten-Beobachtungsstation „The Big Dish“ zu besichtigen, die unter anderem bei der Mission von Apollo 11 eingesetzt wurde. Etwa 75 km entfernt befindet sich eine weitere Sehenswürdigkeit: die Blow Holes. Dabei handelt es sich um schmale Öffnungen von Höhlen, aus denen Meereswasser bis zu 20 Meter hoch herausspritzt.

Der Küstenabschnitt zwischen dem Francois Peron National Park und Carnavron ist unter dem Namen „Shark Bay“ bekannt. Abgesehen von Haien, können hier zahlreiche Delfine, Rochen, Schildkören, Seeschweine und Wale beobachtet werden.

🏕️ Camping- und Stellplätze in Carnavron:

5. Exmouth

Exmouth gehört zum Gebiet Coral Coast und gilt als der Ausgangspunkt für die Erkundung des Ningaloo Reefs. An den bereits spektakulären Küsten des Indischen Ozeans können regelmäßig seltene Meeresbewohner wie Schildkröten, Wale, Buckelwale und Walhaie aus nächster Nähe beobachtet werden.

🏕️ Campingplatz in Exmouth:

6. Karijini National Park

Die Reise geht ein weites Stück ins Landesinnere zum Karijini National Park. Nach ca. 4 Stunden Fahrt kommt ihr in Nanutarra Station an. Dort übernachtet ihr, um am nächsten Morgen ausgeruht den Rest des Weges bis zum Naturpark, einzuschlagen.

Die bekanntesten Highlights des Parks sind die Fortescue Wasserfälle, der Hamersley Gorge, der Fern Pool, der Circular Pool und die Dales Schlucht. Packt eure Schwimmsachen ein und genießen Sie ein Bad in den kristallklaren (und eiskalten) Gewässern des Parks. Hierfür sollten Sie mehrere Tage einplanen, da der Park am besten bei ausgedehnten Wandertouren erkundet wird.

Hamersley Gorge im Karijini National Park | © ronnybas – stock.adobe.com

🏕️ Campingplatz in Karijini:

7. Port Hedland

Als eine große, staubige Stadt sticht Port Hedland sicherlich aus der Reihe der Naturwunder, die bislang auf eurer Strecke lagen, heraus. Hier könnt ihr vieles über die Industriegeschichte Australiens lernen und zugleich die Kunst und Kultur der Aborigines erleben. Dafür besucht ihr am besten die Courthouse Gallery. Zug-Fans kommen an der Redbank Bridge auf ihre Kosten, denn hier fahren die endlos langen Industriezüge zu den Minen im Landesinneren.

🏕️ Campingplatz in Port Hedland:

8. Eighty Mile Beach

Wolltet ihr schon immer Mal einen traumhaften Strand für euch alleine haben? Dann seit ihr am 80 Mile Beach genau richtig. Auf dem knapp 220 km langen Strand findet jeder problemlos einen einsamen Fleck. Auch Tier- und Vogelfreunde finden hier viel Vergnügen, denn der Strand beheimatet eine große Anzahl von Wat- und Wandervögeln. Auch Wallriffschildkröten, Riesenkängurus und Bergkängurus sind in der Region häufig anzutreffen.

4WD-Fahrzeug am Eighty Mile Beach | © Anatoli – stock.adobe.com

🏕️ Campingplatz in dem Eighty Mile Beach:

9. Broome

Die bunte Urlaubsstadt Broome hat für jeden etwas zu bieten. Hier könnt ihr ein letztes Mal am Strand die Seele baumeln lassen. Dafür eignet sich der schier endlose Cable Beach am besten. Im China Town und bei einem Besuch auf den internationalen Friedhöfen erlebt ihr die Verschmelzung der Kulturen. Im Broome Historical & Society Museum bekommt ihr mehr anschauliche Informationen über die Geschichte dieser multikulturellen Stadt. Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten sind das Cultured Pearling Monument und das holländische Flugboot Catalina. Um eure gelungene Wohnmobil-Reise gebührend zu verabschieden, könnt ihr euch unter das fröhliche Partyvolk mischen, das jeden Donnerstag die Bars im Stadtzentrum und dem Chinatown unsicher macht.

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Titelbild: Campervan am Strand | Urheber: © THL-Gruppe – THL online

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