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Camping in Namibia: Campingplätze und Tipps

von CamperDays-Redaktion
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Camping in Namibia

Namibia ist seit Jahren ein Magnet für Outdoor-Freunde aus aller Welt, die die faszinierenden Landstriche und die Tierwelt Afrikas hautnah erleben wollen. Neben Safari-Lodges und Hotels gibt es heute auch ein breitgefächertes Angebot für Camper und Wohnmobilisten. Alles rund ums Camping in Namibia und Empfehlungen für die besten Campingplätze erfahren Sie hier.

Viele Namibia-Urlauber entscheiden sich bei der Wohnmobil-Miete für einen Allrad-Van mit Dachzelt, andere bevorzugen große WoMos oder Allrad-Camper. In Namibia finden Sie in der Regel für jedes Fahrzeug problemlos einen geeigneten Campingplatz, wenn Sie ein paar Infos beachten.

Staatliche Restcamps: Wildlife in Nationalparks

Egal für welchen Campingplatz Sie sich entscheiden – Sie kommen beim Camping günstiger weg als in Lodges oder Hotels.

In den Nationalparks bieten staatliche Campingplätze, so genannte „Restcamps“, neben luxuriösen Lodges die einzigen Übernachtungsmöglichkeiten. Je nach Größe und Bekanntheit des Nationalparks sind Stellplätze dort sehr günstig. Hier erleben Sie die wilde Natur Namibias wirklich aus nächster Nähe, müssen aber auf größeren Komfort verzichten, da die Restcamps nur mit dem Nötigsten ausgestattet sind (Grillplätze, einfache Lokale in der Nähe). Manchmal haben allerdings auch Logdes kleinere Stellplätze für Camper auf einem separaten Gelände.

Gerade in den großen, touristisch beliebten Parks Etosha, Sossuvlei und Sesriem sollten Sie so früh wie möglich reservieren, um sich einen Platz zu sichern. Ohne Reservierung haben Sie in den frühen Nachmittagsstunden die besten Chancen, noch einen Platz zu bekommen.

Private Campingplätze

Privat betrieben Campingplätze sind oft ein wenig teurer als die staatlichen. Die Infrastruktur reicht dabei von einfachen Braai-Möglichkeiten (Grillplätzen) über private Waschräume bis zu Swimming-Pools und Bars.

Hier ist meistens keine Reservierung erforderlich. Rund um Swakopmund sollten Sie aber vor allem zur Hochsaison im Dezember und Januar auf Nummer sicher gehen und vorab buchen.

Wohnmobil-Reise durch Namibia: Wüste, Safari und Kultur …

Wildcampen in Namibia

Während Wilcamping vor einigen Jahren noch geduldet wurde, ist es heute in Namibia nicht mehr erwünscht. Zwar verbietet das Gesetz Wildcampen nicht explizit (außer in staatlichen Schutzgebieten wie Nationalparks!), jedoch ist es im Hinblick auf die eigene Sicherheit und aus Rücksichtnahme auf die Bevölkerung nicht zu empfehlen. Wer sich nicht auskennt und irgendwo im namibischen Niemandsland wie dem Kakaoveld campiert, kann leicht wilden Tieren oder kriminellen Übergriffen zum Opfer fallen.

Auch an weniger entlegenen Orten ist Wildcampen nicht empfehlenswert und praktisch auch kaum zu realisieren, da man sowohl auf privatem als auch kommunalem Gelände erst den Besitzer um Erlaubnis fragen muss. Im Normalfall kann man aber nicht auf Anhieb rausfinden, wem welches Stück Land gehört.

Übersicht: Wo ist Wildcampen noch erlaubt?

Weitere Tipps für Camping in Namibia

Es gibt mehrere gute und verlässliche Campingführer für Namibia in deutscher Sprache auf dem Markt. Hochaktuell und sehr umfassend ist „Trummis Liste“ von Wendula Dahle und Wolfgang Leyerer mit 1.200 Unterkünften jeder Art, darunter auch ca. 400 Campingplätzen im ganzen Land.

Titelbild: #69642646 | Urheber: Nikokvfrmoto – fotolia.com

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